Aktuelles
Veranstaltungen des BUND und der BUNDjugend in Rostock und Umgebung
In der BUND-Gruppe Rostock könnt ihr euch für aktuelle Umwelt- und Naturschutzthemen unserer Hansestadt einsetzen. Besucht uns!
Wertvolle intakte Moorflächen der Hansestadt Rostock sind durch die geplante Seehafenerweiterung direkt und indirekt durch Zerstörung gefährdet. Eine bauliche Inanspruchnahme der geplanten Erweiterungsflächen widerspricht den formulierten Klima- und Moorschutzzielen der Bundesregierung!
Informationen zum Bauvorhaben unter www.zukunftshafen-rostock.de
Am Montag, den 19. Juni laden wir daher zur gemeinsamen Begehung der betroffenen Gebiete, der Peezer Bachmündung und dem Radelsee, ein. Am Abend findet eine Podiumsdiskussion mit Jutta Paulus (Mitarbeiterin des Europaparlaments) statt.
14-18 Uhr Exkursion Peezer Bach und Radelsee:
Die Sensibilität und Einzigartigkeit der Flächen werden durch zwei naturwissenschaftliche Fachleute vorgestellt, welche durch ihre langjährige Forschungstätigkeit sehr eindrücklich über die geplanten zu überbauenden Naturräume berichten können:
Prof. Dr. Gerald Jurasinski Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie
Dr. Joachim Schmidt Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften
Treffpunkt 14 Uhr, Windpark Stuthof https://goo.gl/maps/tZ5aBXtKQuC5ToKY9
20-21 Uhr Podiumsdiskussion und öffentliche Diskussionsrunde (FRIEDA 23) mit:
Jutta Paulus Die Grünen/EFA Fraktion im Europäischen Parlament
Dr. Johannes Kalbe Bürgerschaftsmitglied Bündnis90/Die Grünen Rostock
Prof. Dr. Gerald Jurasinski Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie
Dr. Joachim Schmidt Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften
Treffpunkt 20 Uhr Rostock, Friedrichstraße 23 https://goo.gl/maps/iCPRR66WUCgKHeG67
Bei Interesse bitte eine Anmeldung bzw. kurze Rückmeldung an: julius.paetzold(at)bund-mv.de
Die kostenfreie Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative von
BUND, NABU, Heinrich Böll Stiftung und Bündnis90/Die Grünen
Der Rostocker denn´s Biomarkt in der Kröpeliner Str. 54 bietet aktuell eine Pfandbonspende für den BUND Rostock an.
Wenn ihr den Erhalt und die Pflege eines der bedrohtestesten Biotope - die Streuobstwiese - hier in der Region erhalten wollt, dann habt ihr die Möglichkeit, euern Pfandbon, statt auszahlen zu lassen in die Spendenbox zu werfen. Die Spendensumme wird uns dann in regelmäßigen Abständen überwiesen.
Von den Spenden kaufen wir Bäume alter, regionaler Obstsorten in einer Familiengärtnerei aus der Region und füllen damit Lücken auf dem alten Obsthain. Gemeinsam mit dem Stadtforstamt pflegen wir das Biotop und feiern immer im September mit der örtlichen Kita und dem Hort ein Apfelfest. Hier lernen die Kinder den spannenden Lebensraum kennen, erfahren etwas über die alte Sortenvielfalt und warum ein makelloser, glänzender Apfel aus dem Discounter nichts über dessen Qualität sagt. Die gepflückte Ernte wird von der Mobilen Mosterei Satow zu leckerem und gesunden Apfelsaft gepresst. Den lassen sich die Kids und ihre Familien wiederum schmecken.
Ein großes Dankeschön an denn´s Biomarkt für diese tolle Spendenaktion!
Fracking ist in Deutschland verboten – aus gutem Grund: Es schädigt die Natur, unser Klima und die Gesundheit der Menschen vor Ort massiv. Trotzdem möchten FDP und Union nun unter dem Deckmantel der Energiesicherheit hierzulande schmutzige Erdgasreserven erschließen. Bis jedoch relevante Mengen an Gas durch Fracking gefördert werden können, werden bis zu 10 Jahre vergehen. Viel zu lange um hier Abhilfe zu schaffen! Wenn wir wirklich bis 2045 Klimaneutralität erreichen wollen, müssen wir fossile Projekte abbauen und nicht neue schaffen, die erst in 10 Jahren wirken.
Unterschreibt jetzt unsere Petition an die Bundesregierung für ein dauerhaftes Verbot der Fracking-Technik in Deutschland und seid gemeinsam mit uns eine starke Stimme für den Umwelt- und Klimaschutz!
Das Gärtnerherz schlägt höher, die Regale füllen sich mit Angeboten rund um „insektenfreundliche“ Samenmischungen und Pflanzen. Doch Vorsicht! Mischungen aus Discountern, Bau- und Gartenmärkten enthalten meist ausschließlich exotische Arten wie z.B. kalifornischen Mohn, nordafrikanischen Lein und Cosmeen aus Mittelamerika (invasiv!). Sie sind für die meisten unserer Insekten völlig nutzlos. Diese Mischungen enthalten zudem meist nur Einjährige. Für die Überwinterung an von Ei, Puppe oder Larve sind Insekten jedoch auf Stängel und Blätter von Mehrjährigen angewiesen. Topfpflanzen werden für die gängigen Märkte mit Pestiziden behandelt und sind für spätere Blütenbesucher direkt toxisch!
Die meisten unserer Insekten brauchen einheimische Pflanzenarten und sind durch die Verarmung unserer Landschaft bedroht. Ein Drittel unserer Wildbienen z.B. ist auf eine oder wenige Pflanzenarten spezialisiert, wie mancher Name verrät (z.B. Hahnenfuß-Scherenbiene; Rainfarn-Maskenbiene; Pippau-Sandbiene..). Andersherum gibt es diese Abhängigkeit genauso! Einige Orchideen bspw. können nur von einer Wildbienenart bestäubt werden - verschwindet diese, verschwindet auch die Orchideenart (z.B. Langhornbiene - Ragwurz).
Im Fachhandel bekommt ihr gebietsregionales Saat- und Pflanzgut:
Ihr wollt mehr Tipps zum Naturgarten? Wildblumen (bund-mecklenburg-vorpommern.de)
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