BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Herzlich Willkommen bei der BUND-Gruppe Rostock

In der BUND-Gruppe Rostock könnt ihr euch für aktuelle Umwelt- und Naturschutzthemen unserer Hansestadt einsetzen. Besucht uns!

Filmpremiere: MOOR STADT HAFEN mit Podiumsdiskussion

Rostock plant die die Erweiterung des Seehafens, dazu sollen ca. 660 Hektar Fläche gesichert werden. Betroffen davon sind wertvolle Naturräume, die mit ihren vielfältigen Ökosystemleistungen einen hohen Beitrag zum Meeres- und Klimaschutz leisten und ein hohes Biodiversitätspotential aufweisen. Dazu gehört vor allem das ca. 82 ha große Moorgebiet rund um die Peezer Bach Mündung im Osten Rostocks. Zudem werden bei Umsetzung der Seehafenerweiterung in diesen Flächen die angrenzenden Naturräume der Rostocker Heide nachhaltig beeinträchtigt.

Wir sind nicht gegen eine Seehafenerweiterung, stellen die Inanspruchnahme von wertvollen Naturräumen, deren Zerstörung nicht kompensierbar ist, aber in Frage.

Dazu haben BUND und NABU einen Kurzfilm (18min) im Stile einer Dokureportage anfertigen lassen.

~ Samstag, 24. Februar, 13-14.30 Uhr, li.wu., Friedrichstr. 23, Rostock ~

Eintritt frei. Hier gehts zum TrailerHier geht´s zur Petition.

Programm:

  • Begrüßung (5min)
  • Film (18min)
  • Podiumsdiskussion (60min)

Im Podium sitzen BUND und NABU, eine Vertretung aus den Naturwissenschaften, eine Vertretung der Stadtpolitik, eine Vertretung des Hafens und eine Vertretung des Planungsverbandes Rostock.

Das aktuelle Regionale Raumentwicklungsprogramm liegt aus

Das Regionale Raumentwicklungsprogramm Rostock (RREP) legt die künftigen Flächennutzungen der Region fest und wird derzeit neu aufgestellt. Hier sollen u.a. großflächige Industrie- und Gewerbeflächen neu ausgewiesen werden, die dann Vorrang vor sämtlichen anderen Nutzungen und Schutzansprüchen haben. So soll auch die Seehafenerweiterung Ost (340 ha) und West (160 ha) von einem Vorbehaltsgebiet in ein Vorranggebiet festgeschrieben werden. Das würde bei Inanspruchnahme die Versiegelung des Küstenüberflutungsmoores rund um den Peezer Bach, den Umbau des naturnahen Baches in ein Hafenbecken, die Rodung und Versiegelung des Mischwaldes „Oldendorfer Tannen“ und den Umbau des natürlichen Warnowsteilufers zur Kaikante bedeuten.

Noch bis zum 1. März kann jeder Stellung zum RREP beziehen und sich für den Erhalt dieser für uns lebenswichtigen Ökosysteme aussprechen! Per Mail an beteiligung[at]afrlrr.mv-regierung.de

Mehr Infos hier.

Textteil S. 20/21

Grundkarte S. 3

Eine bauliche Inanspruchnahme der geplanten Erweiterungsflächen widerspricht jeglichen formulierten Klima- und Moorschutzzielen! Dieser Naturraum bietet uns lebenswichtige Ökosystemdienstleistungen (Treibhausgasspeicher, Feinstaubsenke, Wasserspeicher, Klimaanlage, Selbstreinigung unserer Trinkwasserquelle, Hochwasser- und Sturmflutschutz, Heringslaichstätte, Lebensräume einer besonderen Fauna und Flora, die wiederum für das Funktionieren dieser Systeme verantwortlich sind.) Mit der geplanten Erweiterung würden die letzten 0,2% des ehemaligen natürlichen Warnowmündungsgebietes unwiderruflich zerstört und versiegelt werden. Der durch die Seekanalvertiefung schon jetzt spürbare und durch das neue Hafenbecken verstärkte Salzwassereinstrom würde die Baumgrenze der Rostocker Heide binnenwärts verschieben.

Verbrennen von Klärschlamm denkbar schlechteste Verwertung!

BUND, NABU und ProRecycling haben Widerspruch gegen die Teilgenehmigung für die o.g. Klärschlammverbrennungsanlage eingelegt. Das hat zwei Hauptgründe. Erstens ist die gesetzlich vorgeschriebene Phosphorrückgewinnung nicht vorgesehen. Zweitens machen grundlegende Änderungen gegenüber dem ursprünglichem Unternehmenskonzept den Bau der Anlage in Zeiten des Klimawandels unverantwortlich! 

Hier gehts zur Pressemitteilung
 

Pfandbonspende für den BUND Rostock bei denn´s Biomarkt

Der Rostocker denn´s Biomarkt in der Kröpeliner Str. 54 bietet aktuell eine Pfandbonspende für den BUND Rostock an.

Wenn ihr den Erhalt und die Pflege eines der bedrohtestesten Biotope - die Streuobstwiese - hier in der Region erhalten wollt, dann habt ihr die Möglichkeit, euern Pfandbon, statt auszahlen zu lassen in die Spendenbox zu werfen. Die Spendensumme wird uns dann in regelmäßigen Abständen überwiesen.

Von den Spenden kaufen wir Bäume alter, regionaler Obstsorten in einer Familiengärtnerei aus der Region und füllen damit Lücken auf dem alten Obsthain. Gemeinsam mit dem Stadtforstamt pflegen wir das Biotop und feiern immer im September mit der örtlichen Kita und dem Hort ein Apfelfest. Hier lernen die Kinder den spannenden Lebensraum kennen, erfahren etwas über die alte Sortenvielfalt und warum ein makelloser, glänzender Apfel aus dem Discounter nichts über dessen Qualität sagt. Die gepflückte Ernte wird von der Mobilen Mosterei Satow zu leckerem und gesunden Apfelsaft gepresst. Den lassen sich die Kids und ihre Familien wiederum schmecken.

Ein großes Dankeschön an denn´s Biomarkt für diese tolle Spendenaktion!

Insektenfreundlich ist nicht gleich insektentauglich!

Vorsicht beim Kauf von Samenmischungen & Pflanzen

Das Gärtnerherz schlägt höher, die Regale füllen sich mit Angeboten rund um „insektenfreundliche“ Samenmischungen und Pflanzen. Doch Vorsicht! Mischungen aus Discountern, Bau- und Gartenmärkten enthalten meist ausschließlich exotische Arten wie z.B. kalifornischen Mohn, nordafrikanischen Lein und Cosmeen aus Mittelamerika (invasiv!). Sie sind für die meisten unserer Insekten völlig nutzlos. Diese Mischungen enthalten zudem meist nur Einjährige. Für die Überwinterung an von Ei, Puppe oder Larve sind Insekten jedoch auf Stängel und Blätter von Mehrjährigen angewiesen. Topfpflanzen werden für die gängigen Märkte mit Pestiziden behandelt und sind für spätere Blütenbesucher direkt toxisch!

Die meisten unserer Insekten brauchen einheimische Pflanzenarten und sind durch die Verarmung unserer Landschaft bedroht. Ein Drittel unserer Wildbienen z.B. ist auf eine oder wenige Pflanzenarten spezialisiert, wie mancher Name verrät (z.B. Hahnenfuß-Scherenbiene; Rainfarn-Maskenbiene; Pippau-Sandbiene..). Andersherum gibt es diese Abhängigkeit genauso! Einige Orchideen bspw. können nur von einer Wildbienenart bestäubt werden - verschwindet diese, verschwindet auch die Orchideenart (z.B. Langhornbiene - Ragwurz).

Im Fachhandel bekommt ihr gebietsregionales Saat- und Pflanzgut:

Ihr wollt mehr Tipps zum Naturgarten? Wildblumen (bund-mecklenburg-vorpommern.de)

Kontakt


Hermannstr. 36 18055 Rostock E-Mail schreiben Tel.: 0381 29065525

Unsere Treffen

Wann: 
21. Februar; 
13. März;
10. April
jeweils19 Uhr
Was: offenes Treffen
Wo: Ökovilla

Veranstaltungsflyer

Moorschutz ist Klimaschutz

Kein Hafenausbau auf Kosten von Moorzerstörung!

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