BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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Für eine gentechnikfreie Landwirtschaft!

Agrogentechnik ist eine Risiko-Technologie, die der Mensch nicht beherrscht und deshalb auch nicht anwenden darf. Die Risiken der Agrogentechnik liegen in der gentechnischen Methode selbst, die nicht sicher ist, mit möglichen Folgen für die Gesundheit, die Natur und Umwelt sowie den sozioökonomischen Auswirkungen durch deren Einsatz. Der BUND-Landesverband setzt sich seit Jahren für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ein.

Forderungen

  • Beitritt von MV in das Europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen
  • Kennzeichnungspflicht für tierische Produkte , die mit Hilfe von gentechnisch verändertem Futter erzeugt wurden
  • Neue Gentechnik-Verfahren müssen als Gentechnik reguliert werden

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Resolution "Neue Gentechnik"

Auf der Jahresversammlung des BUND M-V wurde eine Resolution zum Thema „Neue Gentechnik“ verabschiedet: Für Verfahren wie CRISPR/CAS müssen die gleichen Risikobewertungen wie für die bisherigen Agro-Gentechnikverfahren vorgenommen werden. Eine Kennzeichnungspflicht für alle Agro-Gentechnikverfahren und die Wahlfreiheit für Verbraucher*innen ist unverzichtbar.

Um der Klimakrise und dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken, ist die Erforschung und Entwicklung agrarökologischer Systeme und Anbaumethoden, sowie ihre regionale Anpassung und Umsetzung notwendig. Die Abschaffung bestehender Gentechnikregelungen hingegen ist unverantwortlich!

Zur Resolution

Jährliche Treffen der Gentechnikfreien Regionen

15. Landestreffen Gentechnikfreie Regionen

Thema „Ökologische Risiken der neuen Gentechnik-Verfahren“

Die Vertreter der 13 gentechnikfreien Regionen (GFR) in Mecklenburg-Vorpommern das Land auf, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass die sogenannten neuen Gentechnik-Verfahren oder Genome Editing wie z.B. die Genschere CRISPR/Cas weiterhin als Gentechnik reguliert werden.

Am 05.07.2023 will die EU-Kommission voraussichtlich ihren Vorschlag zur Regelung der neuen Gentechnik-Verfahren veröffentlichen. Aus diesem aktuellen Anlass stellte Dr. Martha Mertens, BUND-Gentechnikexpertin aus München die Ergebnisse ihrer aktuellen BUND-Studie vor zu den „Ökologischen Risiken der Neuen Gentechnik-Verfahren“. Annemarie Volling, AbL-Gentechnik-Expertin, berichtete über die aktuellen politischen Entwicklungen rund um die neuen Gentechniken und was die von der EU-Kommission geplante Deregulierung für die gentechnikfreie konventionelle und ökologische Lebensmittel-erzeugung bedeuten würde. Abschließend informierte die erfahrene Imkerin Margret Peters über die Neuen Gentechnik-Verfahren bei Bienen.

12. Landestreffen der Gentechnikfreien Regionen

Sogenannte neue Züchtungstechniken müssen als Gentechnikverfahren eingestuft werden und als solche auch geregelt  werden

02.05.17 Gut Dalwitz : Der Gastredner Dr.  Christoph Then, Leiter des  Münchener Instituts "Testbiotech"  hielt einen sehr anspruchvollen Vortrag zu  den   "Risiken der Neuen Gentechnik-Verfahren." Danach gab es eine sehr anregende Diskussion.
Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig: Die Neuen Gentechnik-Verfahren müssen als Gentechnik eingestuft und wie Gentechnik geregelt werden.  

10. Landestreffen gentechnikfreier Regionen

MV soll dem europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen beitreten!

Auf dem jährlichen, nunmehr 10. Landestreffen gentechnikfreier Regionen in Dalwitz hielt Axel Wirz vom FIBL Deutschland aus Frankfurt a.M., Autor der BÖLW-Studie „Schadensbericht Gentechnik“ vom Januar 2015 einen  Vortrag mit dem Titel: „Kosten der Gentechnikvermeider“. Die Vertreter der 13 gentechnikfreien Regionen in Mecklenburg-Vorpommern haben das Land erneut aufgefordert, dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen beizutreten. Zurzeit gibt es weder kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen und nach dem Abbruch des bundesweit einzigen  Impfversuchs mit gentechnisch veränderten Bakterien an Fohlen gibt es auch keinen Freisetzungsversuch mehr. Neun Bundesländer sind bereits Mitglied des Europäischen Netzwerks, europaweit sind es 62 Regionen.  

Hintergrund:

Die erste GFR in Deutschland wurde im Herbst 2003 mit 11 000ha in Mecklenburg - Vorpommern in Dalwitz, in der Region Warbel - Recknitz gegründet. Gegenwärtig existieren in unserem Land über 13 GFR mit 132.600 ha. Die Gentechnikfreien Regionen werden durch den BUND - Landesverband koordiniert und treffen sich einmal im Frühjahr zu einem landesweiten Arbeitstreffen in Dalwitz.

 

Gentechnikfreie Regionen

Gentechnikfreie Regionen in Mecklenburg-Vorpommern

In Deutschland gibt es zahlreiche Initiativen für eine gentechnikfreie Flächennutzung. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die Aktivitäten von Land- und Forstwirten, Gärtnern und Imkern. Vielerorts erklären sie ihren Betrieb bzw. Hof für gentechnikfrei, oder sie schließen sich in Gemarkungen, Gemeinden, Landkreisen und Wirtschaftsräumen mit Berufskollegen zu Gentechnikfreien Regionen, Anbauregionen oder Zonen zusammen. Links sehen Sie eine Karte der Gentechnikfreien Regionen in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.gentechnikfreie-regionen.de 

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