AG Mini-Solar
Bis 2035 soll die Energie zu 100 % erneuerbar sein, bis 2030 zu mind. 80 %. Auch Mieter können mit einer Mini-Solaranlage dazu beitragen!
Entscheidung in der Stadtvertretung
Anpassung der Klimaschutzziele an Wärmeplan – Anpassung des Beschlusses "Schwerin ruft den sogenannten Klimanotstand aus" (DS 00067/2019)
Die Stadtvertretung hat mit den Stimmen der CDU, der FDP, Manfred Strauß und einer extremistischen Partei, die wissenschaftliche Erkenntnisse leugnet, beschlossen:: CO₂-Reduktion von 6 auf 4 Tonnen (pro Person und Jahr) bis zum Jahr 2035 sowie die CO₂-Neutralität der Landeshauptstadt bis zum Jahr 2045
Protokoll mit namentlicher Abstimmung wird veröffentlicht im Bürgerinformationssystem
Berichte in der Presse: Schwerin verschiebt Klimaziele um zehn Jahre auf 2045 Schwerin verschiebt Ziel Klimaneutralität um zehn Jahre | ndr.de TV Schwerin
Fazit des BUND Schwerin (Initiator des offenen Briefs)
Wir haben unter dem Titel “Kurs halten” mit dem offenen Brief und den Mahnwachen viel erreicht: Es wurde wieder über Klimaschutz diskutiert. In der Öffentlichkeit ist deutlich geworden, dass nicht alle Menschen den aktuellen Rollback gut finden.
Bisher wurde der Pfad der Transformation zu langsam beschritten oder blockiert. Uns liegt trotz der nun schwierigeren Bedingungen am Herzen, eine stabile Umwelt und damit stabile Wirtschaft und ein gutes Leben für alle zu erreichen.
Wie geht es weiter?
Sie und ihr seid alle eingeladen, mit uns für Tempo zu sorgen. Wir wollen prüfen, welche Maßnahmen jetzt am meisten bringen und wie wir die jeweiligen Akteure (z.B. Stadtverwaltung, städtische Betriebe) zum Handeln für das Gemeinwohl bewegen können. Termin am Dienstag, 02.12.25.
Wer leider keine Zeit hat, sich intensiv zu diesem Thema zu engagieren, kann über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben durch eine Mitgliedschaft beim BUND und damit Aufnahme in den Newsletter des BUND Schwerin. Dort werden die wichtigsten Ereignisse und Termine monatlich zusammengefasst. (BUND-Mitglied werden! bitte Gruppe Schwerin eintragen). Mit einer Mitgliedschaft im BUND stärkt ihr nicht nur unser politisches Gewicht, sondern helft auch entscheidend dabei, unsere Arbeit zu finanzieren (alternativ Spenden Verwendungszweck Regionalgruppe Schwerin).
Bis 2035 soll die Energie zu 100 % erneuerbar sein, bis 2030 zu mind. 80 %. Auch Mieter können mit einer Mini-Solaranlage dazu beitragen!
Im Jahr 2020 wurde die Neuansiedlung des Biozidherstellers VINK Chemicals in Schwerin angekündigt. Wir möchten auf die weitreichenden Gefahren hinweisen, die durch die Produkte gezielt in die Um-Welt gelangen.
„…die Stadt gehört den Menschen und nicht den Autos. Parkende, leere PKW nehmen viel zu viel öffentlichen Raum ein. Werden die öffentlichen Flächen anders genutzt, können sie endlich wieder den Menschen zu Gute kommen.“
Der BUND Schwerin möchte eine lebenswerte Zukunft mitgestalten. Mit einer klar definierten Position zu Klimaschutz und Anpassung und unserem Projekt "Weichen stellen für ein klimagerechtes Schwerin"! Alle zusammen - jetzt!
Naturschätze entdecken | Freiwillige Vereinbarung | Schilf | Jet-Ski
Mit der Freiwilligen Vereinbarung sollen die Ziele Störungsvermeidung und Röhrichtschutz aus dem Managementplan für das Europäische Vogelschutzgebiet „Schweriner Seen“ erfüllt werden.
Kommunen wie die Stadt Schwerin haben als Waldeigentümer entscheidenden Einfluss auf die Art der Waldnutzung. Welche Siegel für eine schonende Holznutzung sind dabei zukunftsfähig und klimawandeltauglich?
Kritik zu Bauvorhaben: Nordumgehung, Autobahnzubringer A14, Amazon Ansiedlung, VINK Chemicals Ansiedlung, Vernichtung Spielplatz, Wassertankstelle - aber auch "Perlen" als positive Beispiele
Der BUND Schwerin ist Mitglied in der Klima Allianz Schwerin. Aktuell sind wir an drei Arbeitsgruppen beteiligt. Es sind viele spannende Themen und Projekte in der Planung.
Mit einer Spende und Mitgliedsbeiträgen machen Sie die unabhägige Arbeit des BUND erst möglich!
Fakten, Hintergründe, Aktuelles und Aktionen gibt es demnächst auch auf der neuen Webseite www.chemiefabrik-schwerin.de
Das Wortprotokoll des StALU von der über sechsstündigen Erörterung liegt nun vor. Der BUND Schwerin hat allein über 20 Anträge gestellt, die nun bearbeitet werden müssen. Darin unter anderem die Forderung nach einer UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung). Darauf wurde im Genehmigungsverfahren bisher verzichtet! Der BUND bewertet das Unterlassen einer ausführlichen Umweltverträglichkeitsprüfung für einen Störfallbetrieb mit einem erheblichen Havarie-Risiko als Fehler. Ein vorzeitiger Baubeginn darf nicht erteilt werden!
Mehr zur Ansiedlung der ersten Chemiefabrik in Schwerin
frühzeitige BUND-Stellungnahme 2021
In dem Vorwort der aktuellen BUND Studie Blackbox Chemieindustrie heißt es:
"Deutschland ist der mit Abstand führende Standort der europäischen Chemieindustrie und Sitz einiger der größten global agierenden Konzerne. Umso erstaunlicher ist es, dass in der Öffentlichkeit bislang weitgehend unbekannt ist, was hierzulande wo produziert wird und wie viele Ressourcen und Energie in diese Produkte fließen. Die vorliegende Studie bringt Licht ins Dunkel. Sie ist die erste eines Umweltverbandes, die den Status Quo der deutschen chemischen Industrie umfänglich beleuchtet: Energie- und Ressourcenverbrauch, Produktionsmengen und Art der Produkte, Standorte, Unternehmen."
Ist die Fällung der Baumreihe wirklich alternativlos? Unsere BUND Referentin Katharina Dujesiefken hat den Vorsitzenden des AlleenForum Sachsen e.V. Dr. Ditmar Hunger Anfang Mai nach Schwerin eingeladen. Der erfahrene Experte für Alleen hat sich mit beeindruckend sachkundigen und pragmatischen Lösungen nicht nur für den Erhalt der Linden, sondern auch die Einsparung von 600 000 € allein für die "Baumarbeiten: Fällen, Wurzeln entfernen, neue Bäume pflanzen und pflegen" ausgesprochen. Jeder Baum wird gebraucht und Neupflanzungen können mittelfristig nicht die vergleichbare dringend benötigte Klimaleistung bringen. In vielen "progressiveren" Städten sei Baumerhalt im Straßen- und Leitungsbau längst selbstverständlich. Praktische Beispiele gäbe es überall und er sei verwundert, dass diese scheinbar grüne Stadt so unverantwortlich mit den Ressourcen umgehe. Technisch sei diese Straße kein Problem. Er erläuterte umfassend die heute gängigen Maßnahmen, die als positiven Nebeneffekt auch eine Menge Geld sparen würden. Geld, was Schwerin dringend braucht!
Jedes Mitglied kann hier Unterstützung durch die Gruppe finden, um seine Herzensangelegenheit voranzutreiben.
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