BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Schützt unsere Kegelrobben!

Die Rückkehr der Robben an die Küsten Mecklenburg-Vorpommerns ist eine Erfolgsgeschichte des Meeresnaturschutzes. Auch wenn dies einen Grund zum Jubeln darstellt, gibt es noch viel zu tun.

Der BUND fordert

  • Uneingeschränkten Schutz dieser gefährdeten und besonders geschützten Tierart
  • Erarbeitung eines Robbenplans unter Einbeziehung aller Interessensgruppen
  • Sicherung der Finanzierung für Monitoring und Ausgleich für Schäden an Fang und Fanggerät der Fischerei
  • Mittelfristige Überführung der Aufgaben in die staatliche Verwaltung: Schadensermittlung & Kompensation, Erprobung & Einsatz robbensicherer Fanggeräte, Monitoring & Forschung zu Bestandsentwicklung, Umgang mit gestrandeten/kranken Robben
  • Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und naturschutzgerechte, touristische Inwertsetzung von Robbenbeobachtungen

Rückkehr der Robben

Zahlreiche Sichtungen zeigen, dass Kegelrobben und Seehunde an unsere Küste zurückkehren. Deshalb ist es wichtig, Ostseebesucher/innen darüber zu informieren, wie man sich bei der Begegnung mit einer Robbe am besten verhält. Dafür bietet der BUND Seminare an. Ein Netzwerk mit 150 ehrenamtlichen Robbenbetreuer/innen ist entlang der Küste Mecklenburg-Vorpommerns entstanden. Weitere Unterstützung ist gefragt!

Robben am Strand benötigen vor allem eines: Ruhe. Sie möchten am Strand liegen, müssen nicht zurück ins Wasser geschafft werden und auch nicht mit Wasser übergossen werden. Gerade Jungtiere sind noch nicht so ausdauernd und müssen sich öfter erholen. Die ganz Jungen mit ihrem weißen Fell und den dunklen Kulleraugen sehen besonders hilfsbedürftig aus, sie warten in den meisten Fällen jedoch nur auf die Rückkehr der Mutter zum Säugen. Das kann viele Stunden dauern. Wichtig ist: Abstand halten und kein Tier anfassen! Vor allem den Weg ins Wasser nicht versperren. Robben können beißen und, wie andere Wildtiere auch, Krankheiten übertragen.

Es ist eine gute Idee, das Robbentelefon des BUND anzurufen und zu klären, ob der betreffende Strandbereich zum Schutz von Tier und Mensch abgesperrt werden sollte. Der BUND kontaktiert das Deutsche Meeresmuseum (DMM) in Stralsund und kümmert sich gemeinsam mit dem DMM um weitere Schritte, falls das Tier verletzt oder krank ist.

Kontakt zum BUND-Robbenteam in Rostock findet ihr unter Mitmachen.

Junge Kegelrobbe im weißen Lanugofell Junge Kegelrobbe im weißen Lanugofell (W. Wichmann)

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