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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Schützt unsere Kegelrobben!

Die Rückkehr der Robben an die Küsten Mecklenburg-Vorpommerns ist eine Erfolgsgeschichte des Meeresnaturschutzes. Auch wenn dies einen Grund zum Jubeln darstellt, gibt es noch viel zu tun.

Der BUND fordert

  • Uneingeschränkter Schutz dieser gefährdeten und streng geschützten Tierart
  • Erarbeitung eines Managementplans unter Einbeziehung aller Interessensgruppen
  • Prüfung und Umsetzung einer mittelfristigen Finanzierung als Teil des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF)
  • Mittelfristige Überführung der Aufgaben in die staatliche Verwaltung: Schadensermittlung & Kompensation, Erprobung & Einsatz robbensicherer Fanggeräte, Monitoring & Forschung zu Bestandsentwicklung, Umgang mit gestrandeten/kranken Robben
  • Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und naturschutzgerechte, touristische Inwertsetzung von Robbenbeobachtungen

Aktuelles: Robbenschutz-Ausrüstungen in Mecklenburg-Vorpommern etablieren

Kegelrobben sind seit wenigen Jahren auch wieder an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns anzutreffen. Passend zur Wurfzeit im Februar/März 2019 hat das Projekt „Schatz an der Küste“ begonnen, Ostseegemeinden von der Rostocker Heide bis nach Nordrügen mit einer „Erste Hilfe – Ausrüstung“ mit Vorrichtungen zu Absperrung und Notfalltransport auszustatten.

Graal-Müritz erhielt als erste Gemeinde im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 15. Februar eine Ausrüstung. Dr. Michael Dähne informierte gemeinsam mit Mitarbeitern des BUND lokale Akteure, Medienvertreter und Interessierte zum aktuellsten Stand des Robbenschutzes. Neben der Vermittlung der wichtigsten Daten und Fakten zeugte die Vorführung der Ausrüstung von der Praktikabilität am Strand. Mitarbeiter des Ordungs- und Veterinäramts werden von nun an von einem Netzwerk ehrenamtlicher Robbenbetreuer unterstützt. Eine Schulung vermittelte am 1. April die Vorgehensweise und Meldekette im Fall einer rastenden Robbe vor Ort.

Weitere Ausrüstungsübergaben sind bereits in Ahrenshoop und Dierhagen gefolgt. Zingst, Nord-Rügen und Usedom sind in Planung. Gespräche für die Etablierung in Nienhagen/Börgerende und eine Schulung für Ehrenamtliche in der Wismarbucht am 3. Mai zeigen die Bedeutung des Thema in der Region über die Projektgrenzen von "Schatz an der Küste" hinaus.

Engagier dich als Robbenschützer!

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