BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Termine zu Umwelt und Natur rund um Rostock

Filmpremiere: MOOR STADT HAFEN mit Podiumsdiskussion

Zur geplanten Seehafenerweiterung auf den Flächen des letzten Küstenüberflutungsmoores rund um den Peezer Bach, auf der Fläche der Oldendorfer Tannen und auf der Fläche des letzten natürlichen Warnowsteilufers haben BUND und NABU einen Kurzfilm (18min) im Stile einer Dokureportage anfertigen lassen. Den wollen wir euch erstmalig zeigen:

~ Samstag, 24. Februar, 13-14.30 Uhr, li.wu., Friedrichstr. 23, Rostock ~

Eintritt frei. Hier gehts zum TrailerHier geht´s zur Petition.

Programm:

  • Begrüßung (5min)
  • Film (18min)
  • Podiumsdiskussion (60min)

Im Podium sitzen BUND und NABU, eine Vertretung aus den Naturwissenschaften, eine Vertretung der Stadtpolitik, eine Vertretung des Hafens und eine Vertretung des Planungsverbandes Rostock.

Saatgut-Aktionstag 25.2./13-17 Uhr im Rathaus Rostock

Aktionstag Saatgut-Vielfalt entdecken und Montags-Kino Das Kombinat

Sonntag, 25. Februar 2024 / 13-17 Uhr Rathaus Rostock Foyer, Eintritt frei

Wie auch schon die vorigen Jahre engagiert sich der BUND in Rostock beim Saatgut-Aktionstag mit dem Thema Wildpflanzen

Im Foyer: Saatgut teilen, sich informieren / Bastelstraße / Getränke

Ausstellung Alles im Fluss!? Wasser in der Krise

Im Bürgerschaftssaal:

13:30-14:15 Forum: Tipps & Tricks für den Garten

14:30-15:15 Impuls: Wie kann ich Saatgut vermehren? 

15:30-16:15 Impuls: Heimische Wildpflanzen aus der Region im Garten

Saatgut von Gartenpflanzen ist ein bedeutendes Kulturgut. In den letzten Jahrzehnten sind bis zu 90% der samenfesten bewährten Sorten mit ihren Anpassungen an die örtlichen Verhältnisse von Gärten und Äckern verschwunden. 

Bei unseren heimischen Wildpflanzen sieht es ganz ähnlich aus. Sie verschwinden aus der Landschaft.

Gründe:

Zerstörung des Lebensraums

Einsatz von Pestiziden wie Glyphosat - BUND-Petition zur Pestizidreduktion

Überdüngung durch Landwirtschaft und Verkehr

Verlust der genetischen Vielfalt

Erklärung zu diesem letzten Punkt: Manche regional angepassten Arten aus der Naturumgebung kreuzen sich mit solchen oder nah verwandten Arten aus Gärten. Dadurch können überlebensnotwendige Eigenschaften verschwinden oder unerwünschte Eigenschaften eingekreuzt werden.Einige Insekten nutzen ganz bestimmte Arten, z.T. wegen ihrer regionaltypischen Eigenschaften.Viele Faktoren spielen eine Rolle beim Artenschwund. In Zeiten massiver Klimaveränderungen ist die genetische Vielfalt ganz besonders wichtig für den Erhalt von Arten. 

Wie wir die Vielfalt bei Wildblumen erhalten wollen, auch mit Unterstützung durch euch, darum geht es in unserem Impuls ab 15:30 Uhr. Weitere Infos https://www.bund-mv.de/schatzkueste/

 

Montag, 26. Februar/ 19 Uhr

Das Kombinat, Montags-Kino im li.wu in der Frieda 23, Friedrichstraße 23

mit nachfolgendem Gespräch mit Regisseur Moritz Springer und Moritz Isensee, Bunte Höfe. 

Die Doku begleitet über 9 Jahre hinweg das "Kartoffelkombinat" aus München auf dem Weg zur größten solidarischen Landwirtschaft in Deutschland. 

 

 

Suppkultur in der Ökovilla

Jeden ersten Mittwoch im Monat lädt das Ökohaus zur Suppkultur in die Ökovilla ein. Es werden Menschen und Projekte vorgestellt, die innerhalb einer gegenwärtig nicht-nachhaltigen Gesellschaft beginnen, etwas anders zu machen und ihre Handlungsspielräume zu nutzen. Kommt zum Suppe essen vorbei und lauscht einer neuen Geschichte des Gelingens. 

~ jeden ersten Mittwoch im Monat, 12.30 Uhr, Rostock, Ökovilla ~

Mehr Infos unter https://nachhaltiglebenlernen.de/blog/

Kurs: Schottergarten? Nein danke! Argumente & Alternativen

Schottergärten und versiegelte Flächen sind schlecht für die Biodiversität und unser Klima. Lerne in dem Kurs vom NABU die wichtigsten Argumente gegen Schottergärten kennen und somit in Gesprächen zu überzeugen. Der Kurs vermittelt auch rechtliche Grundlagen und wie du dich mit politischen Mitteln, mit Beratung und Öffentlichkeitsarbeit gegen Schottergärten engagieren kannst.

Bearbeitungszeit: ca. 35 min
Zertifikat: ja

→ zum Kurs (Anmelden erforderlich)

Aktuelle Bürgerbeteiligung

Entwurf für das Regionale Raumentwicklungsprogramm Rostock liegt aus

Das Regionale Raumentwicklungsprogramm Rostock (RREP) legt die künftigen Flächennutzungen der Region fest und wird derzeit neu aufgestellt. Hier sollen u.a. großflächige Industrie- und Gewerbeflächen neu ausgewiesen werden, die dann Vorrang vor sämtlichen anderen Nutzungen und Schutzansprüchen haben. So soll auch die Seehafenerweiterung Ost (340 ha) und West (160 ha) von einem Vorbehaltsgebiet in ein Vorranggebiet festgeschrieben werden. Das würde bei Inanspruchnahme die Versiegelung des Küstenüberflutungsmoores rund um den Peezer Bach, den Umbau des naturnahen Baches in ein Hafenbecken, die Rodung und Versiegelung des Mischwaldes „Oldendorfer Tannen“ und den Umbau des natürlichen Warnowsteilufers zur Kaikante bedeuten.

Noch bis zum 1. März kann jeder Stellung zum RREP beziehen und sich für den Erhalt dieser für uns lebenswichtigen Ökosysteme aussprechen! Per Mail an beteiligung[at]afrlrr.mv-regierung.de

Mehr Infos unter Neuaufstellung Raumentwicklungsprogramm ab 2022 - (planungsverband-rostock.de)

Textteil S. 20/21

Grundkarte S. 3

Eine bauliche Inanspruchnahme der geplanten Erweiterungsflächen widerspricht jeglichen formulierten Klima- und Moorschutzzielen! Dieser Naturraum bietet uns lebenswichtige Ökosystemdienstleistungen (Treibhausgasspeicher, Feinstaubsenke, Wasserspeicher, Klimaanlage, Selbstreinigung unserer Trinkwasserquelle, Hochwasser- und Sturmflutschutz, Heringslaichstätte, Lebensräume einer besonderen Fauna und Flora, die wiederum für das Funktionieren dieser Systeme verantwortlich sind.) Mit der geplanten Erweiterung würden die letzten 0,2% des ehemaligen natürlichen Warnowmündungsgebietes unwiderruflich zerstört und versiegelt werden. Der durch die Seekanalvertiefung schon jetzt spürbare und durch das neue Hafenbecken verstärkte Salzwassereinstrom würde die Baumgrenze der Rostocker Heide binnenwärts verschieben.

Petitionen

Kein Fracking in Deutschland! Wir müssen weg von LNG!

Fracking ist in Deutschland verboten – aus gutem Grund: Es schädigt die Natur, unser Klima und die Gesundheit der Menschen vor Ort massiv. Trotzdem möchten FDP und Union nun unter dem Deckmantel der Energiesicherheit hierzulande schmutzige Erdgasreserven erschließen. Bis jedoch relevante Mengen an Gas durch Fracking gefördert werden können, werden bis zu 10 Jahre vergehen. Viel zu lange um hier Abhilfe zu schaffen! Wenn wir wirklich bis 2045 Klimaneutralität erreichen wollen, müssen wir fossile Projekte abbauen und nicht neue schaffen, die erst in 10 Jahren wirken

Unterschreibt jetzt unsere Petition an die Bundesregierung für ein dauerhaftes Verbot der Fracking-Technik in Deutschland und seid gemeinsam mit uns eine starke Stimme für den Umwelt- und Klimaschutz!

Petition Fracking 2023 – Deutsche Umwelthilfe e.V. (duh.de)

Energietouren 2023

Veranstaltungen des LUNG MV

BUND-Bestellkorb