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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Elektromobilität für M-V

Der BUND setzt sich für einen Ausbau der Elektromobilität in Mecklenburg-Vorpommern ein.

Fakten zur E-Mobilität

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E-Mobilität nur mit Erneuerbaren Energien

  • E-Mobilität ist nur dann ökologisch sinnvoll und vertretbar, wenn der Strom aus Erneuerbaren Energien und nicht aus Kohlekraftwerken kommt.
  • Da Mecklenburg-Vorpommern als erstes Bundesland mehr Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt, als es selbst verbraucht, sind in unserem Land die geeigneten Rahmenbedingungen vorhanden, um auf Elektromobilität umzusteigen.  
Einsparung und Umweltverbund haben Vorrang

Für den BUND hat der Ausbau des ÖPNV und des Radverkehrs sowie die Reduzierung des Autoverkehrs Vorrang:

  • Wir brauchen einen Integrierten Taktfahrplan mit einem verlässlichen Stundentakt auf den Bahnstrecken und allen wichtigen Buslinien sowie abgestimmten Anschlussverbindungen.
  • Das Radverkehrsnetz muss für den Alltagsverkehr und Tourismus ausgebaut werden. Dabei sind auch die Anforderungen schnellerer Pedelecs/E-Bikes mit zu berücksichtigen.
  • Wir brauchen ein attraktives Mobilitätsnetzwerk zur Ergänzung von Rad und ÖPNV mit CarSharing, Bürgerbussen, Radverleihstationen und sicheren Radabstellplätzen.
  • Es sind Anreize erforderlich, die Größe und das Gewicht der Fahrzeuge zu reduzieren, indem es sich stärker am tatsächlichen Bedarf orientiert.

 

E-Mobilität spart etwa 2/3 der Energie

Die deutlich größere Effizienz von Elektromotoren gegenüber Benzin und Dieselmotoren führt zu einer Einsparung von rund 2/3 der Energie:

  • PKW mit konventionellem Motor benötigen um 6 l pro 100 km, dies entspricht rund 60 kWh.
  • Vergleichbare Elektrofahrzeuge benötigen nur etwa 20 kWh pro 100 Kilometer, also nur 1/3.
  • Bisher liegt der Treibstoffverbrauch in M-V bei rund 12 Mrd kWh pro Jahr. Durch Elektrofahrzeuge könnte er auf 4 Mrd kWh gesenkt werden.

 

E-Mobilität als Energiespeicher

Es sollten frühzeitig Technologien entwickelt werden, welche dazu beitragen dass die E-Mobilität möglichst zur Netzstabilisierung und nicht zur Überlastung der Netze führt.

  • 400.000 PKW sind etwa die Hälfte des derzeitigen Fahrzeugbestands in M-V. Mit jeweils 30 kWh Batteriekapazität ergäbe sich eine Gesamtkapazität von 12 Mio kWh, der durchschnittliche Strombedarf pro Tag in M-V liegt bei etwa 20 Mio kWh.
  • Laden der Batterien bei Stromüberschuss und freien Netzkapazitäten.
  • Nutzung der Batterien als Stromquelle bei hohem Strombedarf o. geringer Stromerzeugung.
  • Individuelle Einstellung der bereit gestellten Pufferleistung: z.B. 7 Uhr mindestens 80%, 12 Uhr mind. 50%, 17 Uhr mindestens 90% Ladestand.

 

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