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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

BUND Rostock erinnert an die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl

25. April 2018

Vor 32 Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Das dort lagernde Uran und Plutonium hat eine Halbwertszeit von mehreren tausend Jahren. Die Gefahr weiterer Katastrophen ist noch nicht gebannt. In Deutschland sind noch sieben AKW in Betrieb, zwölf weitere in unmittelbarer Nähe - mit teils unbefristeten Laufzeiten. "Wir fordern einen zügigen Atomausstieg in ganz Europa und die Bemühungen Energie zu sparen und Energieeffizienz zu erhöhen, deutlich zu verstärken! Dabei ist zum einen die Politik gefragt, bspw. Subventionen für umweltschädliche Energieträger zu streichen und Umweltkosten endlich einzupreisen. Zum anderen kann aber auch jeder von uns energiebewusster leben." sagt Susanne Schumacher, Vorsitzende des BUND Rostock.

BUND und Grüne erinnern gemeinsam am Donnerstag, 26. April, 11-13 Uhr, am Kröpeliner Tor an die Katastrophe und die Risiken der Nutzung von Atomenergie und informieren zu Energie sparen sowie umwelt- und klimafreundliche Alternativen der Energieerzeugung. "Energie sparen ist die Hälfte der Energiewende. Von den 40 Mrd. kWh Energie, die MV im Jahr braucht, schlagen Wärme und Mobilität mit 32 Mrd. kWh besonders zu Buche. Hier kann jeder etwas bewirken - richtig heizen & lüften, die Heizungsanlage optimieren oder auf das Rad und den ÖPNV setzen" ermutigt Schumacher.

 

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