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Für den Ausbau des Rostocker Seehafens sollen das einzigartige und funktionierende Küstenüberflutungsmoor rund um den Peezer Bach überplant und zerstört werden. Dafür würde der Peezer Bach künstlich verlegt und die Mündung des Peezer Bachs ausgebaggert und zur Kaikante. Das umgebende Moor müsste ebenfalls ausgebaggert oder mit Betonpfeilern und einer Betondecke versiegelt werden. Diese Planungen sind völlig aus der Zeit gefallen!
Die Zerstörung von Mooren kann an anderer Stelle nicht kompensiert werden, da diese über Jahrtausende gewachsen sind. Das Ausbaggern würde nicht nur Klimagase freisetzen und Nährstoffe in die Ostsee austragen, sondern salziges Brackwasser vordringen und den Baumbestand der Rostocker Heide zurückdrängen. Davon wäre auch der beliebte Naherholungsort Schnatermann betroffen. Auch die geplante Abholzung der Oldendorfer Tannen - einem Mischwald - und die die Zerstörung des letzten aktiven Kliffs entlang der Warnow sehen wir kritisch. Für den Hafenausbau fordern wir stattdessen, die vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen und auf weniger kritische Flächen im Hinterland auszuweichen.