Ein Seehund wollte sich am Strand von Barendorf ausruhen. Jedoch hinderten ihn Strandgäste daran sich einen ruhigen Platz am Strand zu suchen. Robben sind stark von Lebensraumverlust betroffen. Ruhige Liegeplätze sind selten geworden, aber dringend notwendig für ein gesundes Robbenleben.
Robben kommen an Land: um Nahrung zu verdauen, zu schlafen, um den Sauerstoffvorrat im Blut wieder aufzufüllen, für die Thermoregulation, für den Fellwechsel, Sozialverhalten und Jungtieraufzucht. Wenn sie in ihren wichtigen Ruhephasen unterbrochen werden, haben sie einen höheren Energieverbrauch. Regelmäßige Störungen lassen den Cortisolspiegel im Blut ansteigen und führen zu chronischem Stress. Energie wird im Körper für Alarmbereitschaft und Fluchtreaktion bereitgestellt, fehlt dann aber für Immunabwehrprozesse. So kommt es, dass regelmäßiger Stress bei Robben dazu führt, dass sie anfälliger werden für Krankeiten.
Fotografiert mit 1280 mm Brennweite
Achtung: Mindestens 100 m Abstand von rastenden Robben halten!
Jede Robbensichtung am Strand beim BUND-Robbentelefon 01523 7969472 melden, damit der Robbenschutzzaun aufgebaut werden kann. So können wir helfen, dass die Robbe ungestört bleibt und sich in Ruhe erholen kann.
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