BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

BUND-Aktionen, Beteiligungen und Veranstaltungen

BUND Rostock - Aktiventreffen

~ 25. Mai, 19 Uhr; online ~

Die Treffen finden an jedem 2. Mittwoch im Monat statt.

Anmeldung an info(at)bund-rostock.de.

BUNDjugend Rostock - Aktiventreffen

Ihr habt Lust in der BUNDjugend Rostock aktiv zu werden?

Wollt ihr Themen wie Urban Gardening, Plastikmüll, Kleidertausch oder eure Themen mit Leben & Aktionen füllen? Wir freuen uns auf euch! 

Meldet euch einfach unter foej(at)bund-rostock.de

Aktuelle Aktionen

Demo & Infostand

Für den Schutz und die Wiedervernässung unserer Moore und gegen deren Zerstörung

Entwässerte Moore, deren Torf sich durch den fehlenden Wassermantel zersetzt, stoßen bis zu 50 t CO2-Äq. pro ha pro Jahr aus. Dabei wird neben dem langlebigen CO2 das 310 mal schädlichere Lachgas emittiert. M-V ist ein moorreiches Land. Durch die großflächige Moorentwässerung für die intensive Landwirtschaft sowie die Moorzerstörung für Bauvorhaben stellt diese Quelle mit 6 Mio t CO2-Äq. pro Jahr 1/3 der gesamten Treibhausgasemissionen bei uns im Land dar. Der Schutz intakter Moore und die Wiedervernässung für eine extensive Nutzung ehemaliger Moorböden sind ein immes wichtiger Hebel beim Klimaschutz. Intakte Moore bieten uns aber noch viel mehr lebenswichtige Dienste. Sie produzieren Sauerstoff, sie speichern und verdunsten Wasser, sie filtern Schadstoffe und Feinstäube und sind Lebensraum für eine spezialisierte und damit bedrohte Tier- und Pflanzenwelt. Daher sind auch die Planungen, für den Ausbau des Rostocker Seehafens, das einzigartige und intakte Küstenüberflutungsmoor rund um den Peezer Bach zu zerstören, unverantwortlich und aus der Zeit gefallen.

Demonstriert mit uns und dem Moorbündnis gemeinsam für Moorschutz, statt Moorzerstörung!

~ Freitag, 20. Mai, 15 Uhr (Infostand) bzw. 15.30 Uhr Start Demo, Doberaner Platz ~

Kontakt foej@bund-rostock.de

Aktuelle Themen

Neues Projekt zu nachhaltigem Essen

Nachhaltigeres Essen für Rostocker Schüler:innen, Kitakinder und Kantinengänger:innen – dafür will sich die Rostocker BUND-Gruppe stärker einsetzen und hat dafür das Projekt „Mehr Bio aus der Region“ auf die Beine gestellt. Die BUND-Gruppe lädt Rostocker Schulen, Kitas und Betreiber:innen von Betriebskantinen ein, sich intensiver mit nachhaltiger Gemeinschaftsverpflegung zu befassen und an einem Fahrplan für mehr Bio aus der Region mitzuwirken.

Mittagessen kann lecker, gesund, umwelt- und klimafreundlich sein und gleichzeitig fair zu Tieren und Menschen in der Lebensmittelproduktion hierzulande und anderswo. Und Mittagessen kann unsere lokale Wirtschaft stärken: wenn unsere Bio-Landwirte ihre Erzeugnisse lokal verkaufen können, anstatt sie in andere Bundesländer zu verkaufen. Der Weg zu einer nachhaltigeren Gemeinschaftsverpflegung dauert seine Zeit und ist nicht immer einfach. Daher setzt das Projekt auf die lokale Vernetzung sowie Vorbilder aus anderen Städten wie Bremen, Kopenhagen oder Nürnberg. 

Außerdem unterstützen starke Partner das Projekt, darunter die Stadt Rostock, die Vernetzungsstelle Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in MV, die Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft MV und Biofrisch Teschendorf. Das Projekt „Mehr Bio aus der Region“ läuft von April 2022 bis März 2023 und wird durch die Norddeutsche Stiftung Umwelt und Entwicklung aus Mitteln der Umweltlotterie BinGO! sowie Spenden finanziert.

Kontakt: Stefanie Maack stefanie.maack(at)bund-rostock.de
Für Updates bitte hier abonnieren:  https://stadtgestalten.org/MehrBio

Radwegebau nicht auf Kosten des Barnstorfer Wald

Die Förderung des Radverkehrs ist wichtig, um mehr Menschen für die Nutzung des Fahrrads im Alltag motivieren zu können und den Autoverkehr damit zu reduzieren. Die Errichtung von Radwegen sollte aber nicht zu einer Zerstörung von Natur und Landschaft und einer zusätzlichen Versiegelung führen, sondern das vorhandene (ausgedehnte) Straßen- und Wegenetz umgenutzt werden. Wo das nicht geht, müssen Räume dreidimensional genutzt werden.

Die Stadt Rostock favorisiert für den Radwegeabschnitt durch den Barnstorfer Wald eine Variante nördlich parallel zum Barnstorfer Ring. Auf 7 m Breite müssten dafür gut 300 Bäume gefällt werden. Bäume und ein unversiegelter Boden erfüllen jedoch wichtige Ökosystemdienstliestungen. Die betreffen die Produktion von Sauerstoff, die Speicherung von CO2, Schadstoffen und Feinstäuben, die Speicherung von Wasser, die Bereitsstellung von Lebensräumen und die Funktion der Erholung für uns Menschen. Der BUND fordert stattdessen, eine aufgeständerte Radwegvariante zu prüfen, bei der Wald und Boden erhalten bleiben können.

Hafenausbau nicht auf Kosten der Gesellschaft

Das öffentliche Unternehmen Rostock Port plant eine Verdoppelung der Seehafenfläche für Hafen, Logistik und Industrie. Dafür sollen natürliche Biotope wie Wald und Steilufer der Oldendorfer Tannen sowie die Peezer Bachmündung und das umschließende Moor mit seinen Salzwiesen und Röhrichten vertieft und versiegelt werden. V.a. das Küstenüberflutungsmoor um den Peezer Bach ist aber ein an der dt. Ostseeküste einzigartiges gesetztlich geschütztes Biotop, dessen Zerstörung an anderer Stelle nicht ausgleichbar ist. Moore wachsen über Jahrtausende und nehmen dabei u.a. CO2 auf. Bei Entwässerung emittieren sie dagegen CO2 und das 310x schädlicher Lachgas. Diese Biotope erbringen für die Rostocker aber noch weitere lebenswichtige Ökosystemdienstleistungen. Rostock sieht Starkregen und dem Meeresspiegelanstieg entgegen. Statt das Warnowufer zu versiegeln und mit Mauern zu schützen, sollten wir diese natürlichen (kostenlosen) Wasserspeicher erhalten. Naherholungsgebiete wie die Rostocker Heide um den Schnatermann werden durch Kanalvertiefungen vordringendes Salzwasser direkt beeinflusst. Die Waldgrenze wird sich dadurch verschieben.

Warum wir diese Gebiete nicht zerstören dürfen und welche Alternativen der Hafen hat, haben wir dem Bürgerbeteiligungsbeirat Ende Januar vorgetragen. Download des Vortrags

Der Erhalt dieser natürlichen Gebiete ist im Sinne unserer und der nächsten Generation. Wir brauchen intakte Ökosysteme, um uns Menschen zu erhalten und um Klimawandel und Artensterben zu begegnen. Schadkosten und technische Schutzmatznahmen belasten schon jetzt die Gesellschaft. Wirtschaftswachstum und Geldvermehrung dürfen keine Argumente für die Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen mehr sein.

Gegen Kippen und Kronkorken im Stadthafen

 (Nicola Boll)

Wir sammeln regelmäßig Zigarettenreste und Kronkorken am Stadthafen auf der Kubb-Fläche. Die Aufräumarbeiten finden als Monitoring im Rahmen unseres Projektes "Kein Plastik in die Stadt" statt. Gemeinsam mit den Stadtverantwortlichen wollen wir geeignete Maßnahmen gegen die Kippenflut identifizieren. Mit der Datensammlung soll dafür gesorgt werden, dass auf der Fläche neue Mülleimer installiert werden, sowie besondere Entsorgungsmodelle für Zigaretten und Kronkorken entstehen. Wir freuen uns über weitere helfende Hände! Meldet euch bei uns: info(at)bund-rostock.de

RÜCKBLICK

Baumscheiben Pflanzaktion

Der Wert von Stadtbäumen kann mit zunehmender Versiegelung, Hitze, Feinstaubbelastung und schwindender Biodiversität gar nicht hoch genug bewertet werden. Doch auch die unscheinbaren Baumscheiben am Fuss des Stamms sind definitiv zu wertvoll, um als Hundeklo oder Trampelpfad missbraucht zu werden. Für den Baum sind bepflanzte Baumscheiben wichtig, da der Boden so durchlässig für Luft und Wasser bleibt und beschattet wird. Für uns Stadtmenschen können bepflanzte Baumscheiben lebendiges Grün mit einer bunten Mischung aus Insekten kleine Erholungsinseln sein. Für die Bepflanzung sollten heimische Wildpflanzen aus dem Fachhandel genutzt werden. Nur diese dienen bedrohten Insekten und bieten wiederum Nahrung für Fledermäuse und Vögel. Ob Färberwaid, Flockenblume oder Baldrian. Auch heimische Arten bieten attraktive Farben und Blüten!

Am Freitag, den 13. Mai wird unsere BUNDjugend zusammen mit dem städtischen Grünamt die Baumscheiben der Beethovenstraße bepflanzen. Von 14 bis 17 Uhr werden wir die Baumscheiben harken, Unkraut entfernen, Erde aufschütten und neue Stauden pflanzen.

Habt ihr Interesse, diese Aktion zu unterstützen? Dann meldet euch gerne oder kommt mit Gartenhandschuhen bewaffnet direkt zur Beethovenstraße. Wir freuen uns auf euch!

Kontakt: foej(at)bund-rostock.de

BUND Infostand zu Tschernobyl

Am Dienstag, den 26. April erinnert der BUND Rostock von 11 bis 13 Uhr auf dem Uniplatz an den 36. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl und die Gefahren der Atomkraft.

Menschliches Versagen und technische Fehler verursachten die Atomkatastrophe 1986 in Tschernobyl. Bis Kriegsausbruch wurde 36 Jahre lang noch immer aufgeräumt: unter einem neuen Sarkphag mit einer Spannweite von 260 m wurde der havarierte Reaktor Stück für Stück auseinandergebaut und sein Kernbrennstoff geborgen. Die Sperrzone ist 2600 km2 groß. Die aktuellen Kriegsschäden an der Baustelle sind noch nicht absehbar.

Statt in Atomenergie sollte in Energieeinsparung und den Ausbau Erneuerbarer investiert werden. Die Lage M-Vs bietet beste Voraussetzungen. Schon seit Jahren versorgt sich das Land rein rechnerisch zu 100% mit grünem Strom und exportiert Überschüsse. Atomstrom ist weder günstig noch klimaneutral. Solarstrom kann für 2-8 ct/kWh, Windstrom an Land für 4-8 ct/kWh erzeugt werden. Atomstrom ist bis zu 10x teurer, dabei sind Umwelt- und Sicherheitskosten noch nicht einmal eingerechnet. Auch der Rückbau ist unvorstellbar teuer! Bis 2100 wird mit Kosten im dreistelligen Milliardenbereich gerechnet. Die zahlt allein der Steuerzahler, da sich die Unternehmen Zahlungen in Milliardenhöhe über Schadensersatzforderungen einklagen. Ein Atommüllendlager gibt es weltweit noch nicht! Auch ist Atomenergie nicht klimaneutral. Der Abbau des Uranerzes, die Urananreicherung und der Bau der Anlagen schlagen mit bis zu 110g CO2-Äq./kWh zu Buche. Länder, die derzeit neue AKW – auch in Reichweite von M-V – planen, sollten sich der ökonomischen und ökologischen Nachteile von Atomenergie bewusst werden und auf ihre Potenziale bei Erneuerbaren heben.

Müllsammlung am Strand von Torfbrücke

Die absurd großen Müllstrudel in Pazifik und Atlantik sind bekannt, doch auch an unserer scheinbar sauberen Ostseeküste finden wir regelmäßig Müll am Strand und im Spülsaum.

Am Samstag, den 23. April um 14 Uhr treffen wir uns zur nächsten Müllsammelaktion am Strand von Torfbrücke. Über tatkräftige Unterstützung freuen wir uns wie immer sehr! info(at)bund-rostock.de

Müll ist ein Problem für die Tiere der Ostsee. Kleine Plastikteilchen werden für Nahrung gehalten und sammeln sich in den Organismen an. Große Plastikteile werden verschluckt und töten Vögel und Meeressäugetiere umgehend. Alte Fischernetze, sog. Geisternetze und Taue werden zur tödlichen Falle.

Ein weiterer Hauptbestandteil der letzten Müllsammlungen: Zigarettenkippen - bis zu 2200 Stück auf 100m Strand. Zigarettenfilter enthalten einen Cocktail aus bis zu 4000 Chemikalien und zersetzen sich erst nach 10 bis 15 Jahren. Eine einzige Zigarettenkippe vergiftet 1l Wasser in tödlicher Dosis für Fische! Für Kleinkinder am Strand ist das Verschlucken der hochtoxischen Zigarettenkippen besonders gefährlich.

BUND Online-Tagung "Kommunaler Holzbau - ökologisch, notwendig und machbar

Die Produktion von Zement ist für rund 8% des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Kies und Sand sind endlich. Die BUND Online-Tagung am 22. März bot einen Austausch zu Grundsätzlichem der ökologischen Alternative Holzbau:

Gibt es einen Widerspruch zwischen Waldumbau/Waldschäden zur Holznutzung für den Bau? Welches Klimaschutzpotenzial, welche Ressourceneffizienz bietet der Holzbau? Wie ist der Stand in M-V und welche Projekte wurden realisiert? Mit welchen Tools kann der Holzbau den Kommunen erleichtert werden? Wie Projekte richtig ausschreiben? Referent*innen aus der Holz- und Sägeindustrie, vom Landesbeirat Holz M-V, aus dem Hochschulbereich, dem Städte- und Gemeindebund und aus der Praxis stellen aktuelles Wissen bzw. Erfahrungen vor.

Die Dokumentation findet ihr unter www.oekologischesbauen/tagungen/holzbau

BUND Infostand zu Fukushima

Der BUND erinnerte am 11. März mit einer Aktion an den 11. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima und die aktuellen Gefahren der Atomkraft.

Atomenergie ist nicht zu beherrschen, teuer und weltweit bisher ohne Lösung für die Lagerung von Atommüll! Ein Super-GAU wie in Fukushima bedeutet für die Bevölkerung vor Ort Verlust von Heimat, Krebserkrankungen, Millionen Kubikmeter radioaktiv belastetes Wasser und Millionen Kubikmeter Atommüll. Es gibt bisher keinen Standort, an dem Atommüll für die benötigten 1 Million Jahre sicher lagern kann! Allein in Deutschland warten rund 600.000 m3 Atommüll, teils hoch radioaktiv, auf einen Standort, an dem er für 1 Million Jahre sicher gelagert werden soll. Durch die noch drei laufenden AKW kommt täglich weiterer Atommüll dazu, daher ist es dringend an der Zeit diese letzten Atomkraftwerke in Deutschland, wie geplant, in diesem Jahr abzuschalten.

BUND Online-Tagung "Kommunales Siedlungsgrün - schaffen, kombinieren und ökologisch aufwerten"

Siedlungsgrün speichert und verdunstet Wasser, bindet Feinstäube und Schadstoffe, produziert Sauerstoff, dämmt gegen Kälte und Wärme, lässt sich auf Dächern optimal mit Solarenergie kombinieren und bietet letztendlich einen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Angesichts von Starkregenereignissen, zunehmender Hitzetage und Dürreperioden, aber auch des massiven Artensterbens, wird naturnahes Siedlungsgrün mit seinen ökologischen Funktionen wichtiger und unverzichtbar.

Mit Vorträgen zu den erwartbaren Klimafolgen, zur ökologischen Aufwertung öffentlicher Grünflächen, zu Dach- und Fassadengrün, zu praktischen Beispielen und zu Handlungsempfehlungen luden wir im Dezember Kommunen, kommunale Vertreter und interessierte Akteure aus M-V herzlich ein.

Videos & Vorträge unter www.oekologisches-bauen/tagungen/siedlungsgruen/

Vortrag: Städte an den Klimawandel anpassen

Unser Referent für ökologisches Bauen Julius Pätzold, hielt im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche des Astas, einen Vortrag darüber, wie wir unsere Städte an die Folgen des Klimawandels anpassen können.

Die Anforderungen an die Städte dem fortschreitenden Klimawandel zu begegnen steigen. Es wird eine Zunahme der Hitzetage sowie der Starkniederschläge prognostiziert. Die Städte sind gezwungen darauf zu reagieren. In dem Vortrag sollen die Möglichkeiten einer nachhaltigen Stadtgestaltung beleuchtet werden um die Klimawandelfolgen abzuschwächen. Anhand von ausgewählten Beispielen soll gezeigt werden, welche positiven Auswirkungen, aber auch welche gesellschaftlichen und technischen Schwierigkeiten zu erwarten sind.

Kontakt: Julius Pätzold julius.paetzold(at)bund-mv.de

Neue Apfelbäume für unseren Obsthain

Im November haben wir unseren Wiethagener Obsthain um weitere 10 Apfelbäume erweitert. Die Pflanzaktion wurde vom Stadtforstamt vorbereitet und durchgeführt. Die Pflanzungen wurden mit einem Verbißschutz umzäunt, die Baumscheiben mit einer Mulchdecke geschützt und für den nächsten trockenen Sommer mit Bewässerungssäcken ausgestattet.

Den Kauf der Bäume alter Sorten hat der BUND Rostock über Spendeneinnahmen für den eigenen Apfelsaft finanziert. Somit entwickeln und erhalten wir einen Genpool alter Obstsorten sowie einen der bedrohtesten Biotoptypen: die Streuobstwiese. Flyer

Gegen Kippen und Kronkorken im Stadthafen

 (Nicola Boll)

AStA, Students for Future und BUND Rostock eröffneten die Nachhaltigkeitswochen der Uni Rostock mit einer Müllsammlung.

Die Müllsammlung fand im Rahmen des BUND Monitoring statt, das wir angestoßen haben um mit Stadtverantwortlichen geeignete Maßnahmen gegen die Kippenflut zu identifizieren. Und tatsächlich: die 21 Helfer*innen haben 1h lang die 2000 m2 große Fläche von Zigarettenabfällen und Kronkorken beräumt und erschreckende 4.900 Kippen sowie 2.700 Kronkorken gesammelt.

Vortrag: Zigarettenabfälle - Sondermüll und Altlast für Generationen

Im Rahmen der kritischen Einführungstage des AStAs klärte Julius Pätzold vom BUND Rostock in seinem Vortrag auf, denn: Zigarettenabfälle sind Sondermüll und Altlast für Generationen. Zigarettenfilter sind eine vernachlässigte Gefahr, denn der Abbau in der Umwelt kann Jahre bis Jahrhunderte in Anspruch nehmen und dabei Schadstoffe freisetzen.

Film- und Diskussionsabend der BUNDjugend Rostock

Wir, die BUNDjugend Rostock, haben uns gerade wieder gegründet.

Als erste Aktion haben wir am 1. November einen Filmabend mit dem Film "Breaking Boundaries" im JAZ veranstaltet.

Ihr habt Lust, eure Themen in der BUNDjugend mit Leben und Taten zu füllen? Dann meldet euch!

Kontakt: Lea foej(at)bund-rostock.de

Vortrag: Medikamente richtig und umweltgerecht entsorgen

Die Umgebung Rostocks zeichnet sich durch eine hohe biologische Vielfalt aus.
Ostsee, Bodden, Strand, Seen, Wald, Moore beherbergen viele unterschiedliche Tiere, Pflanzen und Pilze. Diese Vielfalt ist bedroht durch Lebensraumzerstörung, zu viele Nährstoffe, aber auch durch Schadstoffe. Diese stammen aus Industrieabwässern oder z.B. weggeworfenen Zigaretten, aber auch Medikamente können für die Umwelt schädlich sein. Medikamente und ihre Rückstände gelangen übers Abwasser in die Umwelt. Dies gilt es zu verhindern. Aber wie? Im Rahmen des Seniorentages hat unsere Referentin für Meeresschutz Susanna Knotz in einem Vortrag erläutert, wie es geht.

Zum Nachhören

BUND Strandexkursionen in Zingst

 (Nicola Boll)

Ihr wollt mehr wissen über die Herkunft des Spülsaums und das große Krabbeln an unseren Sandstränden? Mehr über das Ökosystem zwischen Meer und Land? Und was der BUND mit Robben-Kinderzimmern und Strandinseln zu tun hat?

Dann besucht eine unserer Strandführungen von Mitte August bis Ende Oktober in Zingst oder Graal-Müritz! Unsere Meeresbiologinnen geben einen Einblick in diesen spannenden Lebensraum und zeichnen ein Bild von den Tieren und Pflanzen, die dort eigentlich leben, wenn wir nicht darauf treten!

Anmeldung unter schatzkueste(at)bund-rostock.de

Apfelsaft aus eigener Ernte

Apfelfest und Apfelernte 2021 auf unserem Obsthain in Wiethagen: 850 kg Äpfel alter Sorten wie z.B. Edelborsdorfer und Boskoop wurden mit zahlreichen kleinen und großen Erntehelfern geerntet und anschließend von der Mobilen Mosterei Satow direkt vor Ort zu 645 l leckerem Saft gepresst. Rund um die Ernte gaben verschiedene Bastel- und Entdeckerstationen auch den Kleinsten schon einen kleinen Einblick in den spannenden Lebensraum Streuobstwiese.

Von den Spenden für den Apfelsaft kaufen wir regelmäßig Bäume alter Obstsorten und pflanzen diese auf unserem Obsthain nach. Damit erhalten und pflegen wir einen der bedrohtesten und gleichzeitig artenreichsten Lebensraum Mitteleuropas: Streuobstwiesen beherbergen bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten.

Klimaaktionstag in der Langen Straße

Am 19. September gestalteten Ämter, Unternehmen, Verbände, Vereine und Initiativen rund 30 Parktaschen der Langen Straße zu einem bunten und informativen Klimaaktionstag. Die Aktiven boten zahlreiche Lösungsvorschläge, um im Alltag CO2 zu reduzieren und klimafreundlicher zu leben. Die Ideen und Innovationen kamen aus allen Bereichen, um unsere Lebensgrundlagen zu sichern und die Erde zukunftsfähig zu erhalten: Energie, Ernährung, Mobilität, Konsum, unser verschwenderischer Umgang mit begrenzten Ressourcen. Wir informierten vor Ort zu ökologischem Bauen, Stadgrün und Meeresschutz.

Weitere Infos unter https://klimaaktionstag-rostock.de/

Mitmachaktion: Rostocker Küstenputztag

Am 18. September luden Umweltverbände und der Offene Rostocker Meeresmüllstammtisch wieder zum Rostocker Küstenputztag auf! Rund um die Warnow bis zur Küste sammelten rund 300 fleißige Helfer*innen zu Wasser, unter Wasser und an Land, was andere achtlos wegwarfen. Insgesamt rund 700 kg Müll - vom Einkaufswagen, Reifen, bis hin zu Kleinsplastik und Kippen - wurden gefischt, geborgen und aufgehoben.

Vielen Dank an alle Helfer!

 

Link https://stadtgestalten.org/rostocker-meeresmuell-stammtisch/

Meeresmüll-Ausstellung im Rathaus Foyer

Ausstellungseröffnung mit Kunstaktion "Kippenkleid"

Zwischen dem 2. und 18. Sepbtember zeigten wir eine von einem Bündnis rund um den Offenen Rostocker Meeresmüllstammtisch gestaltete Ausstellung im Foyer des Rathauses. Jedes Plakat betont unterschiedliche Aspekte von Meeresmüll und soll zum Nachdenken anregen und Veränderungen anstoßen.

Zur offiziellen Ausstellungseröffnung stellte der BUND Rostock sein neues Projekt "Kein Plastik in die Stadt" vor. Mit von der Partie war ein von einer Bremer Künstlerin aus 3.000 Kippen genähtes "Kippenkleid". Diese Kunstaktion fokussiert auf das massive Umweltproblem von weggeschnippten Zigartettenstummeln, die nicht nur hochtoxische Schadstoffe in die Umwelt entlassen, sonder aus nicht abbaubarem Kunststoff bestehen.

BUND auf Energiesparmesse in Rostock

Vom 2.-4. September lud die Energiesparmesse wieder Interessierte in den Ostseepark Rostock. Zehn Aussteller zeigten Informatives und Innovatives rund um die Themen Bauen und Elektromobilität.

Wir waren mit unserem Stand zu ökologischem Bauen, Insektenschutz durch Siedlungsgrün und Energiesparen im Alltag vertreten und informierten über ökologische Dämmstoffe, Lebenszyklusanalyse und naturnahe Grünflächen in Gärten und im urbanen Raum.

Mehr Infos unter MESSE-TERMINE - management für energie und umwelt (dr-michael-vollmer.de)

Stadtraumausstellung: KistenKunst

Vom 1. bis zum 22. August konnten an zehn verschiedenen Standorten in Rostock rund 50 kreativ gestaltete Kisten bestaunt werden. Auch der BUND Rostock hat sich mit einer Kiste zum Thema Müll am Strand und im Meer beteiligt. Unsere Kiste war im Stadthafen am RostDock zu sehen.

Die Freudestifter der Hanseatischen Bürgerstiftung Rostock und das Amt für Stadtgrün haben die Kunstaktion ins Leben gerufen.

Weitere Infos unter https://www.kistenkunst.de/

Online-Seminar: eine Robbe am Strand - was tun?

Seit einigen Jahren begleitet der BUND in MV die Rückkehr der Ostsee-Kegelrobben an die Strände des Landes. Unsere Referentin für Ostseeschutz Nicola Boll gibt regelmäßig Einblicke in die Biologie dieser großen Meeressäuger und in das laufende Projekt "Ein Netzwerk für die Kegelrobben".

Vor allem junge Kegelrobben brauchen Pausen am Strand - was kann und sollte jede(r) Einzelne von uns tun, um sie zu schützen?

Online-Infoabend zu AKW-Plänen in Polen

Am 17. März veranstaltete der BUND-Arbeitskreis Klimaschutz & Energie sowie der BUND MV einen Online-Infoabend zu den Atomkraft-Plänen in Polen.

Wie ist der Planungsstand, welche Risiken bestehen für M-V und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir?

19.00 Begrüßung: Corinna Cwielag, BUND-Landesgeschäftsführerin

19.10 Stand der Pläne in Polen und Vorstellung ihrer Studie zu den Risiken für Nachbarregionen wie M-V: Sylvia Kotting-Uhl, MdB GRÜNE

19.40 Austausch zu Stand und Planungen weiterer Aktivitäten

Moderation: Ulrich Söffker, BUND AK Klimaschutz und Energie

Elektrownie atomowe nie są i nie będą bezpieczne!
Atomkraftwerke sind nicht sicher und werden es nie sein!

Aktionswochen Saatguttausch Rostock

1. März bis 10. April

Saatgut steht am Anfang eines jeden Gartenjahres. In den letzten Jahrzehnten sind allerdings bis zu 90% der bewährten samenfesten Sorten mit ihrer breiten genetischen Ausstattung von Gärten und Äckern verschwunden. Engagierte GärtnerInnen aus Rostock wollten das ändern und starteten vor zwei Jahren mit einem Saatgut-Aktionstag, um wieder mehr Vielfalt in die Kleingärten zu bringen.

Vom 1. März bis 10. April fanden nun die „Aktionswochen Saatguttausch“ kontaktlos an vielen Standorten in Rostock statt. Vor Ort konnten sich alle Interessierten Samen aus Saatgut-Stationen mitnehmen und im heimischen Garten anbauen – oder eigenes Saatgut dort lassen. Die Samen stammten u.a. vom Hof Ulenkrug bei Demmin. Auch unsere Wildblumenmischungen war dabei.
Am 10. April wurde die Aktion mit einer Online-Veranstaltung zu Themen rund um die Bedeutung und Vermehrung von Saatgut und dem Gärtnern für Anfänger abgerundet.

Zum Orgateam gehörten Fruchtwechsel e.V., Heinrich-Böll-Stiftung MV, BUND Rostock, RENN Nord und der AStA der Universität Rostock.

Wir bleiben dran: Keine Bebauung im Landschaftsschutzgebiet Diedrichshäger Land

Das städtische Wohnungsbauunternehmen WIRO plante jüngst, Teile des Landschaftsschutzgebietes Diedrichshäger Land zu kaufen. Genau wie vor drei Jahren setzten sich der BUND und eine Bürgerinitiative für die Erhaltung des Schutzgebietes ein. Die Fläche ist Lebensraum von 59 nach RL MV gefährdeten Arten wie z.B. Braunkehlchen, Bekassine, Rohrweihe und Kammolch, zudem Rastgebiet für Zugvögel. Schutzzweck ist u.a. der Erhalt dieser unverbauten Küstenlandschaft.

Nach Pressemeldungen verfolgt die WIRO den Kauf aktuell nicht weiter. Wir haben das Unternehmen diesbezüglich um schriftliche Bestätigung gebeten und bleiben dran.

Pressearbeit des BUND: Ostsee-Zeitung; NNN

Schutzgebietsverordnung der Stadt Rostock

Hafenausbau -

nicht auf Kosten von Moor, Bach, Wald und Steilufer

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