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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Mehr Umweltschutz nach der Kommunalwahl

15. Mai 2019 | Naturschutz, Klimawandel, BUND

BUND Schwerin fragte Kandidaten ab. Neue Stadtvertretung muss sich konsequent für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen stark machen

BUND Schwerin fragte Kandidaten ab

BUND: Neue Stadtvertretung muss sich konsequent für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen stark machen

Die Kandidaten der Kommunalwahl wollen mehr für den Klimaschutz tun. Dazu soll das bestehende Klimaschutzkonzept der Stadt umgesetzt werden und ein neues Verkehrskonzept für weniger Schadstoffe entwickelt werden. Straßenbahn- und Busnutzung sollen attraktiver werden. Das Radfahren soll echte Alternative werden.- Das ist weitgehender Konsens der vom BUND Schwer befragten Stadtvertreter-Kandidaten. Der BUND fragte auch, was die Kandidaten privat für Umwelt- und Naturschutz tun und bekam interessante Antworten.

Die Fragen des BUND Schwerin rund um Umwelt-, Natur- und Klimaschutz in Schwerin an die kandidierenden Fraktionen haben 10 Kandidaten beantwortet. Was sie konkret tun wollen, können Wähler nun nachlesen unter www.bund-mv.de/Schwerin.

Den BUND interessierte, was die Kandidaten in der vergangenen Wahlperiode zu diesen Themen bereits erreichen konnten, was sie sich für die kommende Wahlperiode vornehmen und was sie ganz persönlich für Natur- und Klimaschutz unternehmen. Bei den offen formulierten Fragen konnten alle Aktivitäten angeführt werden. Geantwortet haben Kandidaten der Parteien Die Grünen, Die Linke, FDP und der Wählergemeinschaft ASK.

Unter ihnen gab einen weitgehenden Konsens, das bestehende Klimaschutzkonzept der Stadt endlich umzusetzen und ein neues Verkehrskonzept zu entwickeln, dass ÖPNV und Radfahren attraktiver und schadstoffarm macht. Im Bereich Artenvielfalt erhalten möchten beispielsweise Jana Wolff und Mario Hanel (beide ASK) Schulgartenprogramme fördern, auch auf öffentlichen Flächen. Die Kandidaten der Grünen möchten mehr Anreize schaffen, sich in der Stadt ohne PKW fortzubewegen. Carmen Ziegler (Die Linke) engagiert sich privat gegen den Klimawandel mit der Gründung der AG Ökologische Plattform, während Christof Richter (FDP) privat im Bienenschutz aktiv ist. „Diese Fragen sind für die Zukunft der Gesellschaft so dringend! Leider haben sich die Kandidaten der CDU, SPD, der Unabhängigen Bürger und der AFD nicht geäußert,“ bedauert Johanna Köhnlein vom BUND Schwerin. Sie appelliert an die Wähler, Kandidaten zu wählen, die glaubhaft für Klimaschutz und Natur eintreten und sich konsequent für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen stark machen.

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