Ablauf: Beratung und Umsiedlung
Nest einer Hornisse (Vespa crabro) während der Umsiedlung Foto: Johann-Christoph Kornmilch
1. Kontaktaufnahme
Bürger melden ein Nest oder ein Insektenproblem an die örtlich zuständige Untere Naturschutzbehörde (UNB). Ein Fachberater nimmt die Anfrage auf und stellt gezielte Fragen zur Situation. Oft können Probleme durch telefonische Aufklärung beseitigt werden.
2. Begutachtung vor Ort
Wir bestimmen die Art und prüfen, ob eine Umsiedlung notwendig oder vermeidbar ist.
3. Beratung
Oft genügt eine einfache Verhaltensänderung oder eine kleine Schutzmaßnahme, um das Zusammenleben zu ermöglichen.
4. Umsiedlung
Wenn Gefahr für Menschen besteht (z. B. in Kindergärten, Dachböden, Hauseingängen), wird das Nest fachgerecht umgesetzt – möglichst früh am Tag oder bei kühlem Wetter, um Stress für die Tiere zu vermeiden.
5. Nachsorge & Dokumentation
Das Nest wird an einem geeigneten Ort wieder aufgehängt. Die Aktion wird dokumentiert und den Behörden gemeldet.