Sollte der Newsletter nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Logo
Zoom-Vortrag: Mi. 19. März 25, 19:00 Uhr

Wir erwarten die diesjährigen Kegelrobben-Jungtiere an unserer Küste ab Ende März. Zur Einstimmung und Vorbereitung auf die neue Saison wird Professor Dr. Henning von Nordheim, Honorarprofessor für Meeresnaturschutz an der Universität Rostock, am 19. März, ab 19 Uhr zu folgenden Themen einen Zoom-Vortrag für die Mitglieder des Netzwerkes halten:

  • aktuelle Bestandsentwicklung der Robben in MV und Totfundstatistik von Meeressäugetieren in den letzten Jahren
  • Beifangrisiko bei Reusen, Fangkäfigen und Stellnetzen und der Weg hin zu „Beifangsicheren Reusen“ überall in MV
  • auffällige Häufung von Totfundzahlen von Kegelrobben in Süd-Ost Rügen (u.a.Herbst 2017 und bes. aktuell 2024)
  • wie kann man Verletzungen durch Netze oder andere unnatürliche Todesursachen erkennen
  • Nachweise hier geborener Kegelrobben und deren Bedeutung.

Teilnahme über den Zoom-Einwahl-Link ab 18:30 Uhr:

 https://us02web.zoom.us/j/84961263450?pwd=HcTBiB7NYLidSLJGsnZhP5yMi6ual2.1

Termine

19. März 2025, 19:00 Uhr, Online-Veranstaltung, Prof. Dr. Henning von Nordheim, "Aktuelles zur Bestandsentwicklung der Kegelrobben in MV"

22. März 2025, 10-16 Uhr "Tag der Robben" im Ozeaneum Stralsund - Informationen, Quizzfragen, Basteltisch

23. März 2025, ab 10 Uhr "Tag der Robben" im Fischerkaten, Groß Schwansee - Informationen, Zaunaufbau

22. April 2025, 17:00 Uhr Lichtbildvortrag "Kegelrobbe am Strand - was tun?", Haus des Gastes, Kichdorf, Insel Poel

 

MS Seebär vor der Insel Lieps
Bild: Nicola Boll

Verhalten bei Robbensichtung am Strand

- Unterlasst jeden Kontakt zu den Robben.
- Abstand von mindestens 100 Metern.
- Nie den Fluchtweg ins Wasser versperren.
- Hunde anleinen.
Achtung! Robben können beißen und Krankheiten übertragen.

Sichtung an das Deutsche Meeresmuseum (DMM) melden sichtungen(at)meeresmuseum.de 
oder BUND-Robbentelefon: 0152 37969472

Lebende Robbe an belebtem Strand:
Falls Menschen das Tier bedrängen, bittet sie darum, Abstand zu halten.
Absperrung durch einen Anruf beim Ordnungsamt (Gemeinde, Feuerwehr, Polizei) veranlassen.
Über das Robbentelefon können Robbenbetreuer hinzukommen, die die Bewachung der Robbe übernehmen und Strandgäste informieren.

Kontakt BUND-Robbenteam:
robben@bund-rostock.de
BUND-Robbentelefon: 0152 37969472
Ganz wichtig: Gebt nicht öffentlich bekannt, wo gerade eine Robbe rastet, um nicht unnötig Neugierige anzulocken. Genießt das Erlebnis ruhig und aus der Ferne. 

Totfund: 03831-26503333 Abholung und wissenschaftliche Untersuchung durch das Deutsche Meeresmuseum Stralsund (DMM)
Verletztes Tier: 0173-9688267 (DMM)

Der BUND dankt allen Engagierten und Helfenden sehr für die Unterstützung!

Nicola Boll für das BUND-Robbenteam

BUND Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Hermannstr. 36/ 18055 Rostock

Mehr zu Kegelrobben

 

Hotspot|Klima|Vielfalt im Hotspot 28

Das Projekt wird im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und kofinanziert durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG) mit Mitteln des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern (LM MV) sowie durch das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur Schleswig- Holstein (MEKUN).