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Klimastreik am 03. März, 14 Uhr in Schwerin

FRIDAYS FOR FUTURE RUFT AM FREITAG IN SCHWERIN ZUM GLOBALEN KLIMASTREIK AUF

03.03.,  14 Uhr am Schweriner Hauptbahnhof

Fridays for Future Schwerin wird sich am 03.03. mit einer Laufdemonstration am globalen Streik unter dem Motto #TomorrowIsTooLate der Klimabewegung beteiligen. Die Aktivist*innen werden ab 14 Uhr am Hauptbahnhof beginnen und anschließend durch die Innenstadt ziehen, um eine konsequente Klimapolitik einzufordern.

Die Bewegung fordert die Bundesregierung zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens auf. Besonders im Verkehrssektor sei eine schnelle Wende hin zu emissionsarmer und kostengünstiger Mobilität für alle Menschen dringend notwendig. “Es kann nicht sein, dass wir im Jahr 2023 auf eine Bundesregierung blicken, die ihre eigenen Klimaziele erneut meilenweit verfehlt. Es ist dreist, wie die Bundesregierung die Stimmen der Wissenschaft ignoriert, obwohl die Faktenlage mehr als deutlich ist. Die Klimakrise wartet nicht, sie eskaliert bereits heute. Es braucht jetzt die entscheidenden Transformationen, besonders bei der Mobilitäts- und Energiewende dürfen sich die Landes- und Bundesregierung nicht von fossilen Lobbys unterwandern lassen.“, erklärt Liv Nachtigall von Fridays for Future Schwerin.

Auch die Energiewende müsse deutlich beschleunigt werden, da die Auswirkungen der Klimakrise schon heute besonders in vielen Staaten, die historisch wenig zu den Treibhausgasemissionen beigetragen haben, spürbar sind. Dafür hatte die Bewegung zuletzt die Bereitstellung eines Sondervermögens über 100 Milliarden Euro für Klimaschutzmaßnahmen und internationale Finanzierung gefordert. “Die Regierung stellt sich gegen die Demokratie, indem sie weitere fossile Deals eingeht und LNG-Terminals genehmigt. Diese fossilen Entscheidungen befeuern die Klimakrise nur noch mehr. In diesen Jahren des Umbruchs, darf es keine langfristigen fossilen Verträge mehr geben." , ergänzt Luan Nebihi von Fridays for Future Schwerin.

In Schwerin forderte Fridays for Future konkret einen kostenfreien Nah- und Fernverkehr, der alle Schüler*innen einschließt, sowie den weiteren Ausbau für Bus und Bahn und eine engere Taktung. Gefordert werden bessere Arbeitsbedingungen für das Personal des Nah- und Fernverkehrs. Auch die Klimabildung an Schulen soll im Lernplan wissenschaftlich geprüft und reformiert werden. Der Fortschritt beim Ausbau der Windkraft und der Solarenergie ist zu langsam, die Hürden zu groß. Die Energiewende muss in Mecklenburg-Vorpommern schnell vorangebracht werden, das heißt, es dürfen keine neuen LNG Terminals gebaut werden, so die Bewegung.

 

 

 

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