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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Zweite Stadt in Mecklenburg-Vorpommern glyphosatfrei!

07. Februar 2018 | Chemie, Landwirtschaft, Lebensräume, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Umweltgifte

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt das Glyphosatverbot der Städte Neustrelitz und Rostock. Damit haben sich in Mecklenburg-Vorpommern bereits zwei Kommunen für den Schutz der Artenvielfalt und für das Wohl ihrer Einwohner entschieden. „Neustrelitz und Rostock werden ihrer Verantwortung für Mensch und Umwelt gerecht“, sagte der Agrarexperte des BUND Dr. Burkhard Roloff, „Es ist eine sehr verantwortliche Entscheidung, in unseren Städten und Gemeinden, auf Wege in Parks, Sport- und Spielplätzen oder Straßenrändern kein Glyphosat mehr einzusetzen.“
Mittlerweile sind es 170 Kommunen deutschlandweit, die auf Glyphosat und andere Pestizide verzichten und damit Verantwortung zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen übernehmen.
Roloff zur Kritik des Bauernverbandes und den Alternativen zum Glyphosateinsatz: "Der Landesbauernverband hat den Schuß noch nicht gehört. Die Alternativen zum Glyphosateinsatz sind vielfältig. Tausende Bio-Bauern praktizieren täglich, dass es auch ohne Totalherbizide geht, indem sie ihre Äcker mechanisch pflegen mit sogenannten Striegeln oder Eggen. Aber auch kluge konventionelle Ackerbauern praktizieren in Deutschland zunehmend mechanische Unkrautbekämpfung."  

Weiter Informationen zur Pestizidfreien Kommune finden Sie unter:

Pestizidfreie Kommune

Ratgeber: www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/pestizidfreie-kommunen-bluetenreich-und-ohne-gift/ 

Publikation: Bunte Vielfalt auf dem Acker


Kontakt: Dr. Burkhard Roloff, Telefon: 0385 52133913, 0176 25190606 

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