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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

BUND Wismar ruft zur Strandmüllaktion mit Kea Hinsch / Bundesfreiwillge radelt 800 Kilometer „Tour de Meeresmüll“ via Wismar

06. Juni 2018

Der BUND Wismar ruft am kommenden Sonnabend, den 09.06. 2018 zur Strandmüllaktion auf. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr an der Seebrücke Wismar-Wendorf. Zur Eröffnung wird Kea Hinsch erwartet. Kea Hinsch, eine 19 jährige Bundesfreiwillige beim BUND, radelt eine 800 Kilometer lange „Tour de Meeresmüll“ entlang der deutschen Küste von Zingst über Rostock, Wismar Lübeck, Kiel, Föhr, Hamburg, Stade, Cuxhaven und Bremerhaven nach Bremen.
Gemeinsam mit Kea Hinsch geht es von der Seebrücke Wismar Wendorf auf einen informativen Spaziergang am Ufer entlang, bei dem Müll am Strand gesammelt wird nach Hoben. Dazu sollte jeder Teilnehmer Handschuhe, einen Müllsack oder einen Eimer mitbringen. Die Aktion wird etwa eineinhalb Stunden dauern. Die Müllsammelaktion ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Der Müll in unserer Meeresumwelt ist inzwischen unübersehbar und die weiterhin zunehmenden Müllmengen sind ein weltweites Problem, das noch die nächsten Generationen beschäftigen wird. Jeden Tag gelangen Tausende Tonnen weltweit in die Meere und verweilen dort für mehrere hundert Jahre. Um sich diesem Thema aktiv zu stellen, will Kea Hinsch mit einer Perlenkette von Aktionen entlang der deutschen Ost- und Nordseeküste auf das Umweltproblem Meeresmüll aufmerksam machen.
Von Müll- und Gifteinträgen ist auch die Ostsee betroffen. Besonders Plastikmüll wird zu einem massiven Problem für die Tierwelt. Viele Tiere verstricken sich darin oder fressen ihn und sterben daran. Die Todesursache für viele aufgefundene Vögel ist auf Müll zurückzuführen. Kunststoffreste werden von Wind und Sonneneinwirkung zu Mikroplastik zerrieben, ziehen Schadstoffe an und werden von Organismen aufgenommen und in der Nahrungskette angereichert. „Der BUND begrüßt deshalb das geplante Verbot der EU für Einmalverpackungen und Wegwerfprodukte aus Kunststoff wie Trinkhalme und Getränkebecher. Aber es fehlen konkrete Vorgaben dazu. Deshalb muss jeder selber anfangen und sofort.“ sagt BUND-Landesgeschäftsführerin Corinna Cwielag. Giftig für Meereslebenwesen und Strandbewohner sind tausende Zigarettenkippen, die vom BUND an Stränden gefunden werden. Corinna Cwielag: „Was viele nicht wissen: Zigarettenfilter sind aus Acetatkunststoff und verrotten nicht. Zigarettenfilter enthalten einen Cocktail aus bis zu 4000 Chemikalien. Eine einzige Zigarettenkippe vergiftet 1 Liter Wasser in tödlicher Dosis für Fische! Für Kleinkinder am Strand ist das Verschlucken von Zigarettenkippen hochgefährlich. Ein Alternative sind Strandaschenbecher, die nach Benutzung ordnungsgemäß entsorgt werden. Einige Küstengemeinden wie Zingst geben Strandaschenbecher beim Strandkorbverleih aus.“

Für Rückfragen zur Strandmüllanktion in Wismar und vor Ort: Corinna Cwielag: T. 0178 5654700
Für Rückfragen zur Tour de Meeresmüll: Bettina Taylor: Tel. 0421-79 002-34

Zur „Tour de Meeresmüll“
Fahrradtour entlang der deutschen Küste – 800 km für saubere Meere
Eine Frau, ein Fahrrad und ein Herzensprojekt so groß, wie ein Wal: Kea Hinsch, 19 und Bundesfreiwillige beim BUND Meeresschutzbüro, tourt vom 2. Juni bis zum 10. Juli 2018 mit dem Fahrrad entlang der Ost- und Nordseeküste, um auf das Thema Meeresmüll aufmerksam zu machen.
Die Tour de Meeresmüll mit Kea Hinsch ist am 2. Juni 2018 in Zingst beim Umweltfotofestival „Horizonte“ gestartet. Am Am 7.6.2018 um 12:30 Uhr ist Kea Hinsch mit dem BUND Rostock in Warnemünde auf der Promenade am Teepott mit einer Kunstaktion aktiv gegen Meeresmüll.
Nach der Strandmüllaktion in Wismar am 9.6.2018 geht es über Lübeck, Kiel, Föhr, Hamburg, Stade, Cuxhaven und Bremerhaven nach Bremen, wo sie am 10. Juli 2018 vom Bundesvorsitzenden des BUND Hubert Weiger empfangen wird. An den einzelnen Stationen wird sie zusammen mit den regionalen BUND-Gruppen und anderen aktiven Menschen Müllaktionen durchführen – von Müllsammelaktionen, über Müllkunst zum Improvisationstheater ist von allem etwas dabei.

Mehr zum Verbot von Einwegplastik:
https://www.bund.net/aktuelles/detail-aktuelles/news/bund-begruesst-schaerfere-regulierung-von-einwegplastik-in-der-eu/

Weitere Infos auf www.bund.net/meeresmuell oder im BUND Meeresschutzbüro bei Bettina Taylor: bettina.taylor(at)bund.net, Tel. 0421-79 002-34 oder corinna.cwielag(at)bund.net,  

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