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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

BUND und Naturschutzwart rufen Wassersportler zur freiwilligen Rücksichtnahme an den Naturschutzinseln Ziegelwerder und Kaninchenwerder auf

02. Mai 2018

Das Brutgeschäft der Wasservögel am Schweriner See hat begonnen. Haubentaucher sind emsig beim Nestbau, Wildgänse und Blesshühner sitzen bereits auf den Gelegen. Die Schellenten sind bei der Balz zu beobachten.

Der BUND Schwerin und der Naturschutzwart des Naturschutzgebietes Ziegelwerder, Fred-Rüdiger Knaak rufen deshalb die Wassersportler auf, freiwillig Rücksicht auf die  Wasservögel zu nehmen und freiwillig nicht in den Liegebuchten der Naturschutzinseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder zu ankern.

Da die Schilfbuchten im letzten Jahr gesperrt waren, haben sich auch besonders seltene Arten wieder gezeigt. So hat Naturschutzwart Fred-Rüdiger Knaak Anfang April bereits die vom Aussterben bedrohte Rohrdommel und die sehr empfindliche Rohrweihe in der Hasenbucht des Naturschutzgebietes Ziegelwerder beobachtet. Beide Arten waren jahrelang nicht mehr beobachtet worden und sind am gesamten Schweriner See sehr selten.  

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