BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

BUND informiert über Klimaschutz und Naturschutz in Schwerin

02. Juni 2020 | BUND

Unterstützer für den Schutz der Schweriner Seen und des Trinkwassers gesucht Kindergruppe zum Thema Gärtnern

Andreas, Alexander und Telsche (vlr.)

Von heute bis einschließlich, Sonnabend, den 06.06.2020 informiert ein Team des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) an der Ecke Helenenstraße/Marienplatz in Schwerin über Klima- und Naturschutzprojekte des BUND in Schwerin und bietet Möglichkeiten zum Mitmachen an. Am Infostand des BUND werden die Auflagen der aktuellen Hygienevorschriften eingehalten. Das BUND-Team mit Telsche Pichottka an der Spitze lädt ein, sich mit dem BUND an der städtischen Klimaallianz zu beteiligen und für weniger Autos und bessere Bedingungen für Fahrradverkehr, Bahnen und Busse in Schwerin zu sorgen. Bei Neubauten engagiert sich der BUND grundsätzlich für die Nutzung von Solarenergie und die Begrünung von Wand- oder Dachflächen.

Gemeinsam mit dem BUND Schwerin kann man sich für den Schutz der Schweriner Seen und des Trinkwassers engagieren. Für eine Kindergruppe zum Thema Gärtnern werden ehrenamtliche Betreuer gesucht. Am Infostand des BUND gibt es Unterschriftenlisten zum europaweiten Verbot von Pestiziden.

Mit lokalen Initiativen für Energiesparprojekte, Solarenergienutzung beim Bauen und die Stärkung des Fahrradverkehrs will der BUND in Kommunen den Klimaschutz voranbringen. „Auch Stadtbäume und Blühwiesen gehören zum Klimaschutz. Denn der Erhalt von großen alten Bäumen und die Nachpflanzungen von Alleen sind aktiver Klimaschutz“, sagt BUND-Landesgeschäftsführerin Corinna Cwielag. „Bäume und extensive Grünflächen werden in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger für die Befeuchtung der Luft und das Kleinklima in der Stadt. Bäume wirken Überhitzung entgegen und erhalten Erholungsräume. Es ist wichtig, dass Nachpflanzungen von Bäumen durch zivilgesellschaftliches Engagement begleitet werden. Ausfälle müssen gemeldet, Nachpflanzungen und Bewässerung müssen organisiert werden, Anbindungen müssen kontrolliert werden, Erziehungsschnitte müssen begleitet werden. Damit sind Behörden oft überfordert. Es ist gut, wenn junge Bäume Freunde haben. Auch dafür suchen wir Unterstützer.“

Hygieneschutz am BUND-Infostand

Verwendung von Schutzartikeln und Ansprache im Mindestabstand

  • Das BUND-Team verwendet im Informationseinsatz mit „BUND“ gekennzeichnete Schirmvisiere als mechanische Schutzvorrichtungen für Mund und Nase
  • vor Ort steht Desinfektionsmittel für das Team und die Bürger*innen bereit
  • Das BUND-Team ermöglicht seinen Gesprächspartner*innen den Gebrauch von Desinfektionsmitteln und hält sie dazu an
  • die Ansprache von Bürger*innen erfolgt mit besonderer Rücksicht auf gefährdete Risikogruppen (wie z. B. Menschen im Alter von schätzungsweise 60 Jahren und älter oder Menschen mit offenkundigen Vorerkrankungen), welche weitestgehend von der Ansprache ausgenommen werden
  • Ansprache und Gespräche finden grundsätzlich kontaktlos statt (z. B. ohne Händeschütteln)
  • dabei wird zusätzlich zum Tragen des Visiers der behördlich empfohlene Mindestabstand von 1,50 Meter stets eingehalten

Mehr zu den Themen des BUND Schwerin unter

www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/mitmachen/bund-gruppe-schwerin/

Für Rückfragen: Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin BUND Mecklenburg-Vorpommern: T. 0178 5654700

 

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