BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Grünes Band

Fast 40 Jahre lang war Deutschland geteilt. Die innerdeutsche Grenze wurde mit hohen Mauern, Stacheldraht und Wachtürmen streng bewacht. Gleichzeitig gab sie der Natur eine Atempause: Der Grenzstreifen wurde zum Refugium für mehr als 1.200 seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Der BUND hat seit dem Fall der Mauer hier eines der größten und bedeutendsten Naturschutzprojekte geschaffen.

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Was ist das Grüne Band?

Verursacht durch die deutsche Teilung konnte sich entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein bedeutender Naturraum entwickeln. Nach Grenzöffnung und Wiedervereinigung ist es dem BUND im Projekt „Grünes Band“ gelungen, bisher große Teile dieser Flächen zu sichern und damit zu schützen. Das Grüne Band macht einerseits diese Naturräume erlebbar und vermittelt andererseits die Geschichte der deutschen Teilung im Grenzverlauf anhand von Gedenk- und Informationstafeln, erhaltenen Grenzsicherungsanlagen und –bauten sowie musealen Einrichtungen im Umfeld. Durch den Zugriff auf weitere Flächen verbunden mit deren Sicherung bzw. Rekultivierung sollen Lückenschlüsse im Grünen Band realisiert werden.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums vom Grünen Band im Jahr 2019 fanden bzw. finden zahlreiche Aktivitäten und Exkursionen im Verlauf des Bandes statt.

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Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Das Grüne Band

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