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Liebe Freundinnen und Freunde des BUND Rostock,

wir möchten Euch mit diesem Newsletter zum nächsten Online-Aktiventreffen am Mittwoch, den 12. Mai um 19 Uhr einladen.

. Im Anhang findet ihr die Protokolle der beiden letzten Aktiventreffen zum Nachlesen.

Voller Tatendrang

Eure Susanne und Susanna

 
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BUND Rostock - Aktiventreffen

~ Mittwoch, den 14. März, 19:00 Uhr ~

Wir verwenden für das Treffen die Videokonferenzsoftware BigBlueButton. Dafür muss nichts installiert werden, ihr könnt einfach mit eurem Browser teilnehmen. Bitte sendet uns eine kurze Mail an info@bund-rostock.de, dann bekommt ihr den Zugangslink.

Wir haben Jochen Körner von der Offshorestiftung zu Gast. Er stellt uns das geplante Offshore-Testfeld vor Warnemünde vor.

Todesfalle Massentierhaltung - Nie wieder Alt Tellin!

BUND und Tierschutzbund haben eine Petition gestartet, die Genehmigung für die Schweinezuchtanlage Alt Tellin zurückzunehmen und den Rückbau der abgebrannten Stallanlagen zu veranlassen.

Begründung: Am 30.03.2021 brannte die größte Ferkelzuchtanlage Europas in Alt Tellin (MV) mit über 50.000 Tieren komplett nieder. Feuerwehren waren machtlos. Mit den tausenden Schweinen verbrannten zahlreiche Kunststoffe unter Freisetzung giftiger Gase. Ein Ascheregen ging in den Dörfern nieder. Die riesige Rauchwolke war bis zur 30 km entfernten Stadt Anklam sichtbar. Und obwohl Gutachter aktuell noch nach der Brandursache suchen, wird tatsächlich darüber gesprochen, die Anlage wieder aufzubauen. Das ist aus unserer Sicht unfassbar. Wir fordern die endgültige Einstellung des Anlagenbetriebes!

Die Anlage für 10.458 Muttersauen mit Saugferkeln und 35.840 Jungferkel war 2010 trotz zahlreicher Proteste, Einwände und Fachstellungnahmen genehmigt worden. Schon in den ersten 3 Jahren des Anlagenbetriebs sind über 100 Verstöße, unter anderem gegen Auflagen für Brandschutz, Tierschutz, Umweltschutz und Tiergesundheit sowie mehrfache Überbelegungen, dokumentiert. Aufsichtsbehörden waren überfordert, Anwohner sind seit Jahren von Gestank und Lärm betroffen. Riesige Mengen von ausgebrachter Gülle belasten Gewässer und Grundwasser, unzählige Schwertransporter die öffentlichen Straßen und die Lebensqualität.

Petition unter Schluss mit der Schweinefabrik Alt Tellin! - Online-Petition (openpetition.de)

Am Donnerstag, den 15. April wollen wir ab 8 Uhr für unsere Forderungen vor dem Landtag in Schwerin demonstrieren.

Windradbesteigung

Ihr wolltet schon immer mal die Aussicht von einem Windrad genießen?

Am Freitag, den 23. April zwichen 15 und 17 Uhr bietet der BUND in Kooperation mit der Volkshochschule Rostock eine Windradbesteigung in einem Windpark nördlich von Güstrow an. Nach der Besteigung über senkrechte Leitern bis in 80m Höhe, wird bei der Besichtigung der Gondel auf die Funktionsweise von Windenergieanlagen sowie auf Vor- und Nachteile eingegangen.

Anmeldung unter www.vhs-hro.de

Energiecharta-Vertrag stoppen und Energiewende retten!

Der Energiecharta-Vertrag (ECT) erlaubt den Energiekonzernen entgangene Gewinne einzuklagen, wenn Staaten den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas beschleunigen. Den Steuerzahlern drohen damit Milliardenzahlungen. Eine ambitionierte Klimaschutzpolitik wird so ausgebremst. Wenn Deutschland und die EU nicht schnellstmöglich aus dem Energiecharta-Vertrag aussteigen, drohen ihnen Klagen in Milliarden-Höhe! Unterschreibt mit!

Petition unter Energiecharta-Vertrag stoppen – Energiewende retten! – PowerShift (power-shift.de)

Gartentipp: Bitte keine Schottergärten

Immer mehr Grünflächen vor Gebäuden werden zu Schottergärten umgewandelt. Das gleicht einer Vollversiegelung und dem Verlust aller ökologischen Funktionen. Der humusreiche Oberboden wird abgetragen, undurchlässiges Vlies oder Folien aufgelegt und Steinmaterial darauf verteilt. Bepflanzt werden Schottergärten gar nicht oder häufig mit fremden Arten wie Thuja, Kirschlorbeer oder Pampasgras. Die zunehmende Bedrohung von Insekten, Vögeln und Fledermäusen, selbst bei zuvor häufigen Arten, verlangt jedoch einen verantwortungsvollen Umgang, sprich eine naturnahe Begrünung von Gärten. Bei Schottergärten ist genau das Gegenteil der Fall: Das Bodenleben stirbt. Niederschlag kann nicht mehr gespeichert werden. Der Schotter heizt sich bei Sonne stark auf und hält diese Wärme auch über Nacht. Dabei steigt schon jetzt die Anzahl tropischer Nächte im Sommer. Die fehlende oder exotische Bepflanzung verwehrt Insekten und anderen kleinen Tieren Nahrung und Lebensraum. Lärmemissionen werden durch Schotter verstärkt. Die Auffassung, Schottergärten seien pflegeleicht, bestätigt sich nur in den ersten Monaten. Danach sammeln sich Sand und Staub in den Zwischenräumen und Unkraut keimt. Das zu jäten, ist sehr aufwändig, sodass der Griff zu Pflanzengiften nahe liegt.

Schottergärten sind nach Landesbauordnung unzulässig! Das Gesetz besagt, dass unbebaute Flächen auf bebauten Grundstücken zu begrünen und zu bepflanzen sind. Wer wenig Pflege mit seinem (Vor)Garten haben möchte, kann z.B. einen echten Steingarten anlegen. Im Unterschied zu Schottergärten, haben echte Steingärten eine Verbindung und damit einen Austausch zum Boden, bieten Lebensräume für trockenheitsliebende Tiere wie Eidechsen, Spinnen, Insekten und sind mit insektenfreundlichen heimischen Pflanzen z.B. Nelken, Mauerpfeffer oder Majoran bepflanzt. Oder ihr sät eine Wildblumenwiese aus. Hier muss nur im ersten Jahr das Unkraut entfernt werden. Danach reicht zweimal Mähen pro Jahr und das Abrechen des Heus, damit der Boden nährstoffarm bleibt.

Weitere Infos zum Naturgarten findet ihr unter www.bund-rostock.de

 
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