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Liebe Freundinnen und Freunde des BUND Rostock,

wir möchten Euch mit diesem Newsletter zum nächsten Online-Aktiventreffen am Mittwoch, den 14. Juli um 19 Uhr einladen.

Heute wollen wir euch außerdem unsere frisch gedruckte, liebevoll erzählte und illustrierte Kinder-Broschüre "Vom Glühwürmchen, dem der Strom ausging" vorstellen; auf die Petition gegen ein weiteres touristisches Mega-Projekt "Baltic Island Eco Resort" auf Rügen aufmerksam machen; zur Klima-Demo und direkt anschließenden Klima-Wahl aufrufen und mit euch in unserem Garten-Tipp den Duft des Sommers einfangen.

Hochsommerliche Grüße
Eure Susanne und Susanna

 
BUND Rostock - Aktiventreffen

~ Mittwoch, den 14. Juli, 19:00 Uhr ~

Wir verwenden für das Treffen die Videokonferenzsoftware BigBlueButton. Dafür muss nichts installiert werden, ihr könnt einfach mit eurem Browser teilnehmen. Bitte sendet uns eine kurze Mail an info@bund-rostock.de, dann bekommt ihr den Zugangslink.

Zum Vormerken: zum nächsten Treffen am 11. August wollen wir uns wieder leibhaftig im Ökohaus sehen. Beginn ist dann 19.15 Uhr.

BUND-Kinderbroschüre: "Vom Glühwürmchen, dem der Strom ausging"

Brauchen Glühwürmchen Strom? Und falls ja, woher bekommen sie den? - Erneuerbare Energien sind meist ein eher trockenes Thema, gerade für Kinder. Maria Bolzmann vom BUND Rostock beweist zusammen mit Stadt ohne WATT Grevesmühlen, der Klima Allianz Schwerin und dem Energiebündnis Rostock, dass das auch anders geht:

"Vom Glühwürmchen, dem der Strom ausging" ist die liebevoll erzählte und illustrierte Geschichte von Luzie, dem Glühwürmchen, das plötzlich nicht mehr leuchtet und sich auf eine abenteuerliche Suche nach Strom begibt. Ob der Igel mit seinem speziellen Windrad, die gutmütigen Sonnenblumen oder die Möwen aus der umweltfreundlichen Heringsbraterei Luzie helfen können?

Die Broschüren werden an Grundschulen und anderen Lernorten für Kinder verteilt und liegen bei Klimaschutz-Aktionen der beteiligten Vereine aus. Interessierte können sich an den BUND Rostock oder die Projektpartner wenden, um eine oder mehrere Ausgaben zu erhalten. Weitere Materialien zum Download und eine Online-Ausgabe folgen. 2019 wurde die Idee mit dem ersten Stadt ohne Watt-Preis in Grevesmühlen ausgezeichnet.

Mehr Informationen demnächst auf www.bund-rostock.de, in den Sozialen Medien und auf den Seiten der Projektpartner.

 

Petition: Stoppt Grössenwahn des Mega-Projekts "Baltic Island Eco Resort" auf Rügen - INSULA Rugia e.V.

Auf einer 2,2 Mio Quadratmeter großen Fläche südlich von Dranske, plant eine internationale Investorengruppe „eines der größten Projekte dieser Art in ganz Europa“. Für 680 Mio Euro sind rund 300 Gebäude mit ca. 2.000 neuen Gästebetten und eine Marina mit 400 Liegeplätzen vorgesehen.

Ein so überdimensioniertes Massen-Tourismusprojekt hätte erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Insel, die schon jetzt unter „Overtourism“ leidet. Jedes Jahr kommen 18 mal mehr Touristen auf die Insel als sie Einwohner zählt. Je tausend Einwohner gibt es ca. 90.000 Übernachtungen (zum Vergleich: M-V 18.400, Deutschland 5.500).

Das Plangebiet liegt auf der Halbinsel Bug im äußersten Nordwesten von Rügen in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes „Nordwestufer Wittow“ mit der Kreptitzer Heide, zugleich Teil des FFH-Gebiets „Steilküste und Blockgründe Wittow“. Nach Süden grenzt es unmittelbar an den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Wir unterstützen die Petition von INSULA Rugia e.V. und setzen uns für die Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Insel Rügen ein.

Hier geht´s zur Petition www.openpetition.de/petition/online/stoppt-groessenwahn-des-mega-projekts-baltic-island-eco-resort-auf-ruegen

Aufruf: erst Klimastreik, dann Klimawahl

Hitze, Dürre, Extremniederschläge: erste Auswirkungen der Erderwärmung spüren wir bereits heute. Auf Landkreisebene liegt diese im 30-Jahres-Zeitraum 1950-1980 im Vergleich der letzten 30 Jahre für Rostock bereits bei 0,9 °C (Grafik; GERICS). Bei einer Erwärmung ab 1,5°C drohen weder beherrschbare, noch bezahlbare Auswirkungen auf Natur und Mensch. Soll diese Marke nicht überschritten werden, müssen wir in rund sechs Jahren klimaneutral sein (CO2-Budget; MCC).

Die Bundes- und Landtagswahl 2021 muss zur Klimawahl werden!

Wir rufen gemeinsam zum globalen Klimastreik am 24. September auf! Macht klar und deutlich: in den Bereichen Industrie/Massentierhaltung, Bauen und Verkehr müssen Emissionen reduziert, die Wärme- und Stromerzeugung muss naturverträglich auf Erneuerbare Energien umgestellt werden! Das Artensterben muss aufgehalten werden! #AlleFürsKlima - #Klimastreik (klima-streik.org) Setzt dieses Zeichen für die bevorstehenden Wahlen, aber auch für die im Anschluss statt findenden globalen Gipfel zum Klima und zur Biodiversität!

Ruft zur Bundes- und Landtagswahl auf und unterschreibt den Klima-Pledge: Nur die Partei, die für konsequenten Klimaschutz antritt, bekommt unsere Stimmen! Klima-Pledge (bund.net)

Für aktuell modellierte Klimaausblicke auf Landkreisebene klickt auf Climate Service Center Germany (climate-service-center.de).

 

 

Gartentipp: Heuduft liegt in der Luft

Es ist soweit: unsere Wildblumenwiese - ob als Insel im Rasen oder großflächig wird gemäht. Auf mageren Standorten reicht der einmalige Schnitt im Sommer, auf nährstoffreichen Standorten sollte zweimal, nämlich zur Hauptblütezeit der Gräser Mitte Mai bis Mitte Juni sowie im Herbst gemäht werden. Spätestens aber im Oktober, bevor Insekten in ihren verschiedensten Lebensstadien darin überwintern. Gemäht wird rund 10cm über dem Boden, dafür eignen sich (Motor-)Sensen oder Wiesenmäher. Besonders tierfreundlich ist das Mähen in Abschnitten, so dass immer Nahrung und Rückzugsraum vorhanden ist.

Das Mahdgut sollte ein paar Tage liegen bleiben, damit die Samen der Wiesenblumen abfallen können. Dafür kann das Heu ein paar Mal gewendet werden. Danach sollte es unbedingt abgeräumt werden, damit die Fläche nicht unnötig mit Nährstoffen angereichert wird, was wiederum Gräser und unerwünschte Kräuter bevorzugen würde. Das Heu lässt sich vielfältig verwenden - ob als Futter/Einstreu für Haustiere oder zum Befüllen eines Kissens, das den Duft des Sommers einfängt.

Bereits bei der Anlage einer Wildblumenwiese sollte auf einen mageren Boden geachtet werden. Dafür sollte die Grasnarbe abgetragen und mit Sand/Kies weiter abgemagert werden. Auf keinen Fall düngen! Sollten nach der Aussaat dennoch Gräser oder unerwünschte Kräuter keimen, können diese mit einem Schröpfschnitt zu deren Blütezeit rund 10cm über dem Boden verdrängt werden. Beim Kauf solltet ihr unbedingt auf heimisches Saatgut mit einem Blumenanteil von 100% (keine Gräser) zurückgreifen. Regiosaatgut bieten z.B. Rieger-Hofmann oder SaatenZeller. Bei Mindestbestellwerten fragt bei Freunden/Nachbarn nach.

 
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