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Liebe Freundinnen und Freunde des BUND Rostock,

wir möchten Euch mit diesem Newsletter zum nächsten online-Aktiventreffen am Mittwoch, den 10. November um 19 Uhr einladen.

Folgende interessante Veranstaltungen haben wir für euch: am 7. Dezember findet unsere Online-Tagung zu Siedlungsgrün statt und am 25. November halten wir im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen einen Vortrag über Städte im Klimawandel. Am nächsten Montag werden wir gemeinsam den Stadthafen von Müll befreien. Vielleicht auch für euch interessant: Ausstellung zu Entwürfen der beiden BUGA-Projekte ,,Zentraler Bereich Stadthafen“ und „Fährberg“ oder das neue Projekt MikroPlastikDetektive, bei dem ihr selbst tatkräftig helfen könnt. Unser Gartentipp für den November: Seid faul und genießt die Herbstfarben, denn der allgemein beliebte Herbstputz schadet der Natur im Garten.

Herbstliche Grüße
Eure Susanne und Susanna

 
BUND Rostock - Aktiventreffen

~ Mittwoch, den 10. November, 19:00 Uhr ~

Wir verwenden für das Treffen die Videokonferenzsoftware BigBlueButton. Dafür muss nichts installiert werden, ihr könnt einfach mit eurem Browser teilnehmen. Sendet uns einfach eine kurze Mail an info@bund-rostock.de, dann bekommt ihr den Zugangslink.

BUND Online-Tagung "Kommunales Siedlungsgrün"

Am 7. Dezember von 13-17 Uhr findet die BUND Online-Tagung ,,Kommunales Siedlungsgrün - schaffen, kombinieren und ökologisch aufwerten“ statt.

Siedlungsgrün hat viele wichtige Funktionen. Es speichert und verdunstet Wasser, bindet Feinstäube und Schadstoffe, produziert Sauerstoff und bietet einen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Angesichts von Starkregenereignissen, zunehmender Hitzetage, aber auch des massiven Artensterbens, wird naturnahes Siedlungsgrün immer wichtiger und unverzichtbar. Mit Vorträgen zu den erwartbaren Klimafolgen, zur ökologischen Aufwertung öffentlicher Grünflächen, zu Dach- und Fassadengrün und zu Handlungsempfehlungen laden wir herzlich ein. 
Das Programm findet ihr hier.

Anmeldung: susanne.schumacher@bund.net

 

BUND Online-Vortrag: Städte an den Klimawandel anpassen

Am 25. November um 17.30 Uhr hält unser Referent für ökologisches Bauen Julius Pätzold, im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche des Astas, einen Vortrag darüber, wie wir unsere Städte an die Folgen des Klimawandels anpassen können.

Die Anforderungen an die Städte dem fortschreitenden Klimawandel zu begegnen steigen. Es wird eine Zunahme der Hitzetage sowie der Starkniederschläge prognostiziert. Die Städte sind gezwungen darauf zu reagieren. In dem Vortrag sollen die Möglichkeiten einer nachhaltigen Stadtgestaltung beleuchtet werden um die Klimawandelfolgen abzuschwächen. Anhand von ausgewählten Beispielen soll gezeigt werden, welche positiven Auswirkungen, aber auch welche gesellschaftlichen und technischen Schwierigkeiten zu erwarten sind.
Mehr Infos findet ihr hier.

 

Gegen Kippen und Kronkorken im Stadthafen

Vom 15.-26. November veranstaltet die Universität Rostock die „Nachhaltigkeitswochen“. AStA, Students for Future und BUND Rostock starten mit einer Müllsammlung in die beiden Aktionswochen.

Im Fokus liegt die Beräumung der Fläche von Zigarettenabfällen und Kronkorken. Damit finden die Aufräumarbeiten im Rahmen eines Monitoring-Projektes statt, welches der BUND angestoßen hat um mit Stadtverantwortlichen geeignete Maßnahmen gegen die Kippenflut zu identifizieren.

Treffpunkt: 15. November um 14 Uhr am Stadthafen (Kubb-Fläche)

Kommt spontan vorbei und helft mit, einen der Müll-HotSpots der Stadt zu reinigen. Bitte bringt euch Handschuhe mit. Müllgreifer und Abfallbehälter werden durch den BUND gestellt.

BUGA- Ausstellung

Ab Dienstag, den 23. November werden in der Rostocker Rathaushalle die Beiträge der Planungswettbewerbe der BUGA-Teilbereiche „Zentraler Bereich Stadthafen“ und „Fährberg“ ausgestellt.

Die Ausstellung bietet allen Interessierten die Möglichkeit, in den Planungsstand der BUGA einzusehen und somit das aktuelle Geschehen rund um die BUGA „live“ mitzuverfolgen.
Wir haben uns als Sachverständige für die Rostocker Umweltverbände in allen Preisgerichtssitzungen für eine Entsiegelung, für eine sparsame Nutzung bzw. Wiederverwendung von Roh-und Baustoffen, für den Erhalt von Grün und die Schaffung von ökologisch wertvollem Grün eingesetzt. In einer immer stärker verdichteten Stadt wie Rostock sind nahe Grünflächen nicht nur für die Produktion von Sauerstoff, die Bindung von Schadstoffen und Feinstäuben, für die Speicherung von Niederschlag und als Lebensraum für Tiere wichtig, sondern eben auch als Erholungsraum für die Bürger*innen. Nicht immer hat die Jury in diesem Sinne entschieden.

Werdet MikroPlastikDetektive

Wir haben ein Plastikproblem! In den Städten und Flüssen, an unseren Küsten und im Meer. Um Druck auf die Entscheidungsträger*innen ausüben zu können, ist eine kontinuierliche Datenerfassung wichtig, um Aussagen zum Grad der Plastikverschmutzung auf See und an den Küsten machen zu können. Bürgerwissenschaftler*innen (Citizen Scientists) leisten dabei weltweit einen wichtigen Beitrag.
Du kannst bei der Sammlung von Daten helfen und dazu beitragen, das Bewusstsein und Wissenschaftsverständnis in der Gesellschaft zu stärken. Das Projekt stellt dir alle notwendigen Materialien und Anleitungen zur Verfügung und übernimmt deine Kosten. Du kannst einfach an einen Strand deiner Wahl gehen und bei der Erfassung von Daten helfen. Anschließend werden deine Daten ins Labor geschickt, ausgewertet und veröffentlicht.
Wenn du Interesse hast, mit zu helfen, melde dich gerne direkt beim Projekt „MikroPlastikDetektive“ (bwalther@awi.de) oder bei uns (rosanna.schoeneich-argent@nds.bund.net/dorothea.seeger@bund.net).

 

Gartentipp: Bitte keinen Herbstputz

Das allgemein verbreitete Gartenputzen im Herbst schadet der Natur! Durch naturnahes Gärtnern ohne Pestizide, künstliche Dünger und mit heimischen Pflanzen und Sträuchern können Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegen im Sommer angelockt werden. Doch auch im Herbst brauchen Insekten unsere Unterstützung: nämlich stehen gelassene Pflanzenstängel als Rückzugsort zum Überwintern! Schmetterlinge überwintern als Ei, Raupe oder Puppe an Brennessel, Distel & vielen weiteren heimischen Pflanzen. Stängel von Flockenblume, Karde und Wilder Möhre bieten Samen als wichtige Nahrungsquelle für Wintervögel, wie z.B. Distelfinken und Meisen.

Laub muss weder entsorgt oder gar verbrannt werden. Es dient auf Haufen dem Schutz von Igeln u.a. Kleintieren, als Mulchschicht oder natürliche Düngung auf Beeten, unter Hecken oder auf Baumscheiben. Laubbläser oder -sauger verschwenden nicht nur Energie und sind laut, sondern zerschreddern förmlich viele Nützlinge.

Ein Tipp für diejenigen, die Spaten & Harke noch nicht beiseitestellen wollen: jetzt ist beste Pflanzzeit für heimische Sträucher und Bäume und beste Zeit zum Säen von Wildblumensamen. Der Herbst bietet genug Niederschläge, um die Saat feucht zu halten und einige Kaltkeimer unter den Arten brauchen die niedrigen Temperaturen zum Keimen. Kauft die Samenmischungen aber bitte im Fachhandel! Wir haben uns sog. Bienen- bzw. Insektenmischungen aus Bau- und Gartenmärkten angesehen und festgestellt, dass nahezu alle dort enthaltenen Arten Exoten darstellen, wie z.B. Kalifornischen Goldmohn, Sonnenhut oder Kosmeen, die sogar invasiv sind. Selbst die Sonnenblume stammt aus Nordamerika.

Rund ein Drittel unserer Wildbienen ist auf eine oder wenige heimische Pflanzenarten spezialisiert, wie mancher Name verrät (z.B. Zaunrüben-Sandbiene; Pippau-Sandbiene..). Andersherum gibt es diese Abhängigkeit ebenso! Einige Orchideen bspw. können nur von einer Wildbienenart bestäubt werden - verschwindet diese, verschwindet auch die Orchideenart (z.B. Langhornbiene - Ragwurz).

Bezugsquellen für Wildblumensaatgut bei uns oder unter Naturgarten – Seite des Naturgarten e.V.
Weitere Gartentipps des BUND Rostock unter Wildblumen (bund-mecklenburg-vorpommern.de)

 
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