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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Arbeitsgruppe (AG) "Mobilität"

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In der Schaalseeregion mit seiner Vielfalt schützenswerter Naturräume hat eine klimafreundliche Mobilität mit Alternativen zum Kraftfahrzeugverkehr besonders hohe Priorität. Attraktive Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sichere Führungen für den Radverkehr und die Entwicklung eines Wanderwegnetzes sind daher erforderlich.

Für diese Aufgabe hat sich unsere AG gegründet. Hier hat sich eine Gruppe gebildet, die mit Engagement aber auch Fachkompetenz schon viel erreichen konnte und vielversprechende Projekte in Arbeit hat. Möglich wurde dies im konstruktiven Dialog mit verantwortlichen Verkehrsplanern sowohl vom Kreis Ludwigslust-Parchim als auch vom Kreis Herzogtum Lauenburg. Durch die Impulse und Vorschläge unserer AG hat diese einen entscheidenden Beitrag geleistet, dass folgende Ergebnisse realisiert werden konnten bzw. sich in Planung befinden:

• Führung der Rufbuslinie von Zarrentin nach Gudow mit Anschluss werktags an den Linienbus zum Bahnhof Büchen im HVV-Tarif.

• Verlängerung der Rufbuslinie samstags, sonntags und an Feiertagen sowie bei Bedarf täglich in den späten Abendstunden zwischen Gudow und Bahnhof Büchen ohne Zwischenhalte (geplant zum Winterfahrplan 2019/ 2020).

• Verlängerung der bestehenden Buslinie Hagenow-Land – Hagenow – Wittenburg – Zarrentin mit je drei Fahrten in den Hauptverkehrszeiten morgens und abends an Werktagen zwischen Zarrentin und Büchen als Schnellbus ohne Zwischenhalt (mögliche Option mit Klärungsbedarf der Finanzierung).

Nach Realisierung auch der Planungen bestünde dann endlich eine attraktive Alternative zum Auto zwischen Zarrentin und Hamburg. Für die Berufspendler werktags in den Hauptverkehrszeiten, für touristischen Ausflugsverkehr am Wochenende und an Feiertagen sowie bei Bedarf in den späten Abendstunden sind dann Fahrzeiten zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Zarrentin von knapp über einer Stunde möglich und zu einem günstigen Fahrpreis im HVV-Tarif.

• Zum geplanten Ausbau der Bundesstraße B195 von Zarrentin bis zur Landesgrenze Schleswig-Holstein Ri. Marienstedt konnte der BUND erreichen, dass die Straße lediglich auf 5,80m verbreitert wird. Für den PKW-Verkehr ist das eine Verbesserung, der Schwerlastverkehr bleibt aber nach wie vor ausgeschlossen, da die Gewichtsbegrenzung auf 3t zulässiges Gesamtgewicht mit Ausnahme des landwirtschaftlichen Verkehrs bestehen bleibt. Ebenso wurde der Vorschlag unserer BUND-Gruppe mit in die Planung aufgenommen, bei der Sanierung der Strecke auch einen Radweg zu bauen. Dabei soll in Abstimmung mit dem Kreis Herzogtum Lauenburg die Möglichkeit geprüft werden, den Lückenschluss über Marienstedt bis zum neu gebauten Radweg zwischen Groß Zecher und Seedorf herzustellen.


 

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Aktuelles aus der Arbeitsgruppe "Mobilität"

In Kürze folgen hier weitere Informationen!

 

 

 

 


 

 

weitere Projekte

- Die Problematik der Durchfahrt großer landwirtschaftlicher Fahrzeuge (teils sogar mit Überbreite) durch die Stadt Zarrentin. Dazu wollen wir Stadtvertreter/innen bitten, eine Anfrage zu stellen, um zu ermitteln, welche landwirtschaftlichen Betriebe in Schleswig-Holstein haben Flächen in Mecklenburg-Vorpommern. Der Dialog mit diesen Betrieben bietet dann die Chance, ein Konzept zu entwickeln, mit dem die Situation entschärft werden könnte.

- Entwurf eines Radnetzes für die Schaalseeregion mit attraktiven Führungen. Dies beinhaltet u. a. Aspekte wie eigenständige autofreie Strecken mit ausreichender Breite sowie guter Befahrbarkeit, Neubau von Radwegen an Straßen, bei denen aufgrund der verkehrlichen Bedingungen der Bau erforderlich ist, Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs, wenn dieser auf der Straße geführt wird (z.B. Markierungslösungen, Hinweisschilder zum Überholabstand, Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Kraftverkehr), eine übersichtliche Radwegweisung für die gesamte Region, Rastplätze mit Informationstafeln und Angebote zum Fahrradservice.

- Vorschlag an die Stadtvertretung Zarrentin, ein Verkehrskonzept für die Stadt zu beauftragen. In diesem müssen die Belange des Fuß-, Rad-, Bus- und Kraftfahrzeugverkehrs abgewogen werden mit dem Ziel, durch attraktive alternative Angebote den Anteil von Fahrten mit dem Auto zu reduzieren. Realisiert werden sollten u.a. Schaffung sicherer Radverbindungen durch die Stadt mit Anbindung an die Region, Ausbau ausgesuchter Bushaltestellen zu Mobilitätsstationen mit überdachten Fahrgastunterständen und Fahrradabstellanlagen sowie Lademöglichkeit für E-Bikes, Erweiterung des Busnetzes mit Anbindung aller Stadtteile und für größere Veranstaltungen ein Parkraumkonzept, das auch Alternativen zum PKW anbietet.

- Gemäß der Lösung in den Niederlanden eine Initiative für ein bundesweites Pilotprojekt „Zone 60“ außerorts. Die Schaalseeregion ist hierfür besonders geeignet. Ein großer Teil der Straßen ist schmal, unübersichtlich und kurvenreich. Hinzu kommen Gefahren durch häufigen Wildwechsel. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h auf diesen Strecken ist für den Autoverkehr nur mit geringen Zeitverlusten verbunden, erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erheblich und ist ein Beitrag für die touristische Aufwertung der Region.

- Entwicklung eines Wanderwegnetzes in der Schaalseeregion. Herstellen der Begehbarkeit von Verbindungen unter angemessener Beachtung der Naturschutzbelange. Verbessern der Infrastruktur mit Rastmöglichkeiten, Informationstafeln u. ä. Auch dies ein Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der Region.

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