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BUND Landesverband
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Willkommen bei der BUND- Gruppe Dömitz

Eröffnung des BUND-Amphibienlehrpfades im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

Am Sonntag, den 27. April 2014, wurde vom BUND im Rahmen des 2. Biosphäre-Elbe-Markt auf der Festung Dömitz der erste Amphibienlehrpfad des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe eröffnet.

Die Gewässer der Elbwiesen und der Wassergraben der Festung Dömitz sind bedeutende Lebensstätten für verschiedene Amphibienarten, von Moorfrosch bis Kammmolch. Der BUND hat in einem Verbundprojekt zum Schutz des Weißstorches in der Elbaue an der Festung Dömitz Laichgewässer für Amphibien anlegen lassen. Weißstörche sind auf ein reichhaltiges Angebot an Fröschen, Unken und Kröten als Nahrungsquelle angewiesen. Der BUND-Lehrpfad zeigt auf acht Tafeln, welche Bedingungen die Amphibien in der Elbniederung benötigen und was Jede und Jeder für die bedrohten Tiere tun kann

2. Biosphäre-Elbe-Markt und Eröffnung Amphibienlehrpfad Dömitz

Amphibienschutz an der Elbe

Im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Mecklenburg-Vorpommern bei Dömitz treffen wir noch auf ein artenreiches Amphibienaufkommen. Mit der Gren-zöffnung wurde der bis dato ungestörte Lebensraum der Amphibien hart betroffen. Die Wanderwege zwischen Winter-quartieren, Laichgewässern und Sommer-quartieren waren durch zunehmenden Autoverkehr nicht mehr sicher. Hier setzten die Aktivitäten des BUND ein. So wurden an bestimmten Straßenabschnitten bei Dömitz in acht Jahren 42.500 Amphibien während der Frühjahrswanderung durch Krötenzäune abgefangen und sicher zu den Laichgewässern geleitet. Die erfassten Daten zu Arten und Anzahl der  Tiere lieferten dann die Argumente dafür, in diesem Bereich eine dauerhafte Lösung für den Amphibienschutz einzurichten. Im zähen Ringen mit den zuständigen Ämtern um Gelder und Genehmigungen, mit Unterstützung von Stiftungen und mit eigenen Leistungen wurden 15 Kleintier-tunnel mit entsprechenden Amphibien-leitwänden und Stopprinnen an Abschnitten der Bundesstraßen 195 und 191 durch-gesetzt und errichtet.  Dadurch ist eine Wiedervernetzung von Lebensräumen der Amphibien im Schutzgebiet Elbetal gelungen. Jetzt besteht unsere Aufgabe in der Kontrolle dieser Anlagen auf ordnungs-gemäße Pflege, wie Grasmahd und Be-räumung der Laufflächen von Mahdgut, Sand und Unrat. 

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