Keine Einigung im Streit um die Südbahn

Das Gespräch mit Ministerpräsident Sellering und Minister Pegel am 10.März 2014 hat kein Einlenken der Landesregierung bewirkt. Die anwesenden Vertreter der Bürgerinitiativen, die Bürgermeister der an der Strecke der Südbahn befindlichen Städte sowie der Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Herr Rolf Christiansen, und der stellvertretende Landrat des Landkreises Mecklenburgischen Seenplatte, Herr Siegfried Konieczny, haben übereinstimmend den durchgängigen Erhalt der Südbahn gefordert. Nach ihrer Meinung ist der Erhalt der Regionalstrecke Hagenow-Neustrelitz für die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region unentbehrlich. Die Landesregierung, vertreten durch den Ministerpräsidenten Sellering und Verkehrsminister Pegel, beharrte auf dem bisher vorliegenden Buskonzept und führte als Begründung die geringen Fahrgastzahlen und das erhoffte Einsparpotential von 3 Millionen Euro pro Jahr an.

Das Gespräch mit Ministerpräsident Sellering und Minister Pegel am 10.März hat kein Einlenken der Landesregierung bewirkt. Die anwesenden Vertreter der Bürgerinitiativen, die Bürgermeister der an der Strecke der Südbahn befindlichen Städte sowie der Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Herr Rolf Christiansen, und der stellvertretende Landrat des Landkreises Mecklenburgischen Seenplatte, Herr Siegfried Konieczny, haben übereinstimmend den durchgängigen Erhalt der Südbahn gefordert. Nach ihrer Meinung ist der Erhalt der Regionalstrecke Hagenow-Neustrelitz für die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region unentbehrlich. Die Landesregierung, vertreten durch den Ministerpräsidenten Sellering und Verkehrsminister Pegel, beharrte auf dem bisher vorliegenden Buskonzept und führte als Begründung die geringen Fahrgastzahlen und das erhoffte Einsparpotential von 3 Millionen Euro pro Jahr an. mehr

ProSchiene demonstriert in Schwerin

Die Bürgerinitiativen ProSchiene Hagenow-Neustrelitz und der BUND demonstrieren am 10.12.2013 um 11:00 erneut vor dem Schweriner Landtag. Anlass sind die Haushalts- und Finanzdebatten des Landtages zum Doppelhaushalt 2014/15.

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Pro Schiene Hagenow-Neustrelitz

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Dieter Schütz / pixelio.de

BUND legt EU-Beschwerde gegen A 14 ein

Im Widerstand gegen den Bau der A 14 von Magdeburg nach Schwerin hat der BUND Sachsen-Anhalt nun die EU-Kommission eingeschaltet. Mit einer Beschwerde in Brüssel werden insbesondere die überzogenen Verkehrsprognosen angegriffen. Die Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gehen auf dem geplanten Nordabschnitt der A 14 von 19 000 bis 39 000 Fahrzeugen pro Tag im Jahr 2025 aus. Ein vom BUND vorgelegtes Gutachten schätzt dagegen nur maximal 20 000 Fahrzeuge.

Kompromissverhandlungen B96n gescheitert

Nach dem Scheitern der Kompromissverhandlungen mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern haben sich die Umweltverbände BUND und NABU entschlossen, die Klage gegen den dreispurigen Neubau der B96n auf Rügen zurückzunehmen. In einem offenen Brief, der auch von Prof. Miachael Succow, Träger des alternativen Nobelpreises und Prof. Hans Dieter Knapp, prominenter Ökologe von der Insel Rügen, gezeichnet wird, fordern Umweltverbände und verkehrspolitische Bürgerinitiativen der Insel Rügen, die Politik zum Handeln auf.

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Protest gegen B96n auf Rügen

Mit dem symbolischen Spatenstich zum Bau des ersten Abschnittes der B 96n auf der Insel Rügen wird „ein verheerendes Signal rückwärtsgerichteten Denkens“ gesetzt. Das ist die Einschätzung der Umweltverbände NABU und BUND. Die Umweltverbände protestieren deshalb heute am Ort des Spatenstichs auf Rügen gemeinsam mit der Rügener Bürgerinitiative RIO 96 für eine andere Verkehrswegeentwicklung, die das wertvollste Kapital, das Rügen in die Zukunft mitnehmen kann, seine beeindruckende, durch nichts zu ersetzende Natur und Landschaft, bewahrt. Mehr...

 

Aktionsbündnis forderte Tempo 30 auf Innenstadtring in Schwerin

Mit einer Fahrraddemonstration warb am 7. April 2011 das Schweriner "Aktionsbündnis für Tempo 30" aus BUND, BUNDjugend, Bündnis90/Die Grünen und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) für reduzierte Fahrgeschwindigkeiten auf dem Schweriner Innenstadtring. Die Aktion unterstützte die Verkehrsplaner der Schweriner Stadtverwaltung, die eine besonders konfliktträchtige Verkehrsachse in Schwerin beruhigen und zahlreiche Verbesserungen für Anwohner und Straßennutzer schaffen wollen. Inzwischen hat die Schweriner Stadtvertretung Tempo 30 auf dem Obotritenring zugestimmt. Mehr...

Klage gegen B96 auf Rügen

Die Umweltverbände NABU und BUND haben am 6.10.2010 Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig eingelegt um die Pläne für die neue B96 auf Rügen zu ändern.

Die Umweltverbände erkennen die Notwendigkeit einer Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auf der Insel Rügen. Die Klage soll deshalb das Ziel verfolgen, die bestehende Genehmigung aufzuheben und durch eine naturverträglichere Neufassung zu ersetzen. Dabei geht es neben der Bündelung von Verkehrstrassen auch um adäquaten Ausgleich und Ersatz der zu erwartenden Beeinträchtigungen für die Naturräume auf Südrügen. Mehr...


Alternativkonzept B96 Rügen

Ein Monstertruck blockiert eine Kreuzung, Quelle: Allianz pro Schiene/Kraufmann

Keine Monstertrucks in Europa!

Die EU-Kommission erwägt, Riesen-LKW europaweit zuzulassen. In den meisten europäischen Ländern haben die Bürgerinnen und Bürger die Gefahr noch gar nicht erkannt, weil es keine öffentliche Debatte über Monstertrucks gibt. Mit einer eigenen Website informiert das europaweite Aktionsbündnis NO MEGA TRUCKS, dem der BUND angehört, über die Gefahren, die Monstertrucks für die Verkehrssicherheit, für die Umwelt und für die öffentlichen Kassen darstellen. Mehr...

Kompaktes Argumentationspapier gegen Monster Trucks (zwei A4-Seiten)

21. Dezember 2009

Eröffnung der A14 zwischen Schwerin und Wismar

BUND Mecklenburg-Vorpommern bewertet Autobahn als verkehrspolitische Sackgasse

Die A14 zwischen Schwerin und Wismar ist mit harten Eingriffen in den wertvollen, bislang ungestörten Landschaftsraum östlich des Schweriner Sees verbunden. Das Gebiet hat herausragende Funktion als Rastfläche für Zugvögel und wird durch die 40 Kilometer lange neue Autobahnstrecke empfindlich gestört. Um das Vogelschutzgebiet queren zu können, wurde das Schutzgebiet soweit zurechtgeschnitten, dass der Bau der Autobahn zulässig wurde. Verkehrsplanerisch ist der Autobahnneubau durch Wälder und Seenbereiche auf der Ostseite des Schweriner Sees eine Fehlentscheidung. Verkehrspolitisch ist der Autobahnneubau Sackgasse. Gegen den Weiterbau der A14 in Richtung Magdeburg wird sich der BUND stark engagieren. Lesen Sie folgende Info-Broschüre und die ausführliche Position des BUND zum Bau der A 14.

BUND-Broschüre zur A 14

BUND-Position zur Eröffnung des Teilstückes Cambs-Jeesendorf der A14 zwischen Schwerin Wismar

Landschaft östlich des Schweriner Sees vor dem Bau der Autobahn...
...und während des Trassenbaus

Die A14 ist mit harten Eingriffen in den wertvollen, bislang ungestörten Landschaftsraum östlich des Schweriner Sees verbunden. Das Gebiet hat herausragende Funktion als Rastfläche für Zugvögel und wird durch die 40 Kilometer lange neue Autobahnstrecke empfindlich gestört. Um das Vogelschutzgebiet queren zu können, wurde das Schutzgebiet soweit zurechtgeschnitten, dass der Bau der Autobahn zulässig wurde. Die neue A14 zerschneidet das Gebiet auch für wandernde Tierarten. In dem im Dezember 2009 eröffneten 15 Kilometer langen Abschnitt zwischen Cambs und Jesendorf wurden zwei ökologisch wichtige Talräume mit zu engen Brückenbauwerken beeinträchtigt. Es handelt sich um den Talraum am Cambser Seensystem im Oberlauf der Warnow bei Liessow und das Tal des Seen-Systems mit der Döpe, einem nördöstlichen Niederunsgbereich des Schweriner Sees bei Dämelow. Für die Widerlager der Brücken sind diese Täler teilweise verschüttet.Insgesamt werden durch die A14 am Ostufer des Schweriner Sees 800 Hektar durch Lärm, Licht und Schadstoffemissionen des Verkehrs unmittelbar belastet.


Verkehrsplanerisch ist der Autobahnneubau durch Wälder und Seenbereiche auf der Ostseite des Schweriner Sees eine Fehlentscheidung. Einziger Grund ist das aus DDR-Zeiten vorhandene Teilstück der Anbindung an die A24. Die direkte Entfernung zwischen Schwerin und Wismar auf der Westseite des Schweriner Sees beträgt 10 Kilometer weniger als der jetzige Autobahnneubau. Der BUND hatte den vorsichtigen Ausbau der vorhandenen Bundesstraße B 106 mit Ortsumgehungen statt des Autobahnneubaus gefordert. Alle Gewerbebereiche befinden sich im Süd- und Westteil der Schweriner Raumes. Sie sind über die neue Ortsumgehung im Westen der Stadt an die kürzere und direkte Verbindung angebunden, um zur Autobahn zu kommen, müssen sie jetzt jedoch die teilweise enge und bewohnte Bundesstraße 321 im südlichen Niederungsbereich des Schweriner passieren. Der Druck auf weiteren Straßenausbau ist vorprogrammiert.


Verkehrspolitisch ist der Autobahnneubau eine Sackgasse. Neue Autobahnen erzeugen neuen Verkehr. Es ist wissenschaftlich belegt, dass das Verkehrswachstum nach Autobahnneubauten etwa doppelt so hoch ist (+12%) wie im bestehenden Straßennetz (+6%). Die A14 wird dafür sorgen, dass mehr Hinterlandverkehre des Wismarer Hafens als Schwerlastverkehr sowohl das Klima als auch das untergeordnete Straßennetz belasten.Der Verkehrssektor ist für zwanzig Prozent der Klimagase verantwortlich. Der BUND fordert insbesondere den Schwerlastverkehr auf die Schiene zu verlagern.


Gegen den Weiterbau der A14 in Richtung Magdeburg wird sich der BUND stark engagieren, weil für die Neubautrasse in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern über dreißig europäische und nationale Naturschutzgebiete mit Vorkommen bedrohter Arten geopfert werden. In Brandenburg führt die geplante neue Elbbrücke zur Zerstörung einer wertvollen Auenlandschaft. Der Ausbau der B 189 und der B 5 kann das veranschlagte Verkehrsaufkommen von Schwerin nach Süden spielend bewältigen. Ein Zubau von Fahrspuren, Ortsumfahrungen und vor allem die Förderung des öffentlichen Verkehrs würde die Erreichbarkeit der Region deutlich verbessern, die Städte entlasten und rund eine halbe Milliarde Euro Steuergelder einsparen. Die A 14 würde die Region vor allem zum Transitraum machen.

Bildquelle: pixelio.de
16. Juli 2009

Verlängerung der A 14 verheerend für Umwelt und Naturschutz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns aufgefordert, sich bei Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee gegen den Weiterbau der A 14 einzusetzen. Der zwischen Magdeburg über Wittenberge zur Schweriner Anbindung an die A 20 neugeplante Trassenabschnitt verursache Kosten von weit über einer Milliarde Euro, beeinträchtige wertvolle Elbauen und Trinkwasserschutzgebiete und schade der regionalen Wirtschaft. Die für 2015 prognostizierte geringe Verkehrsdichte von durchschnittlich 15 000 Pkw pro Tag rechtfertige den Bau dieses Abschnitts nicht. Autobahnen rechneten sich erst ab 20 000 Pkw und mehr pro Tag. Eine vom BUND präferierte und bis zu 400 Millionen Euro preiswertere Ausbauvariante vorhandener Bundesfernstraßen sei bisher nicht geprüft worden. Mehr...



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