Der BUND und der BUND-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern zeigten Unterstützern, was mit ihrem Geld möglich wurde und warum sich der Einsatz für die Natur immer wieder lohnt.
„Unglaublich! Toll! Beeindruckend!“ Das waren Eindrücke, die die Teilnehmer der BUND-Exkursion „Erlebnis Rügen“ äußerten. Der BUND hatte Spenderinnen und Spender Ende September für zwei Tage auf die größte deutsche Insel geladen. Dort war Gelegenheit, die Arbeit und die Erfolge des BUND-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern zu erleben und dabei gleichzeitig die einmalige Natur hautnah zu erleben. Am Sonnabend stand eine 10 km lange Wanderung entlang der Kreideküste im Nationalpark an. Die Geschäftsführerin des Landesverbandes, Corinna Cwielag und der BUND-Experte Jan Barkowski berichteten detailreich von den Besonderheiten des Nationalparks. Was macht diesen Buchenwald so besonders? Wie entstand die Steilküste? Warum brechen immer wieder große Stücke der Kreidefelsen ab? Diese und andere Fragen konnten vor einer beeindruckenden Naturkulisse ausführlich besprochen werden. Corinna Cwielag schilderte während der Fahrten zu den Exkursionen eindrucksvoll die Aktivitäten des Landesverbandes zum Schutz der Alleen, die für Rügens Landschaftsbild und Natur eine große Bedeutung haben. Am Sonntag, als die Exkursion in das vom BUND gerettete Naturschutzgebiet Neuendorfer Wiek führte, waren die Teilnehmer vom Erfolg des jahrelangen Kampfes begeistert. Gemeinsam mit den fachkundigen Führern vom BUND konnten sie selbst die Flächen begehen, die der BUND mit ihrer Hilfe kaufen konnte. Rufende Kraniche, Feldlärchen, Sandstrohblumen und Feldthymian auf den wertvollen Naturschutzflächen bestätigten den Sinn des jahrelangen, zähen Kampfes um die Rettung des Naturschutzgebietes vor einem industriellen Kiestagebau. Am Ende waren sich alle einig: die Insel Rügen ist ein Naturerlebnis und das soll, auch durch die Arbeit des BUND auf dieser Insel, möglichst lange so bleiben. Weitere Informationen über die Aktivitäten des BUND im Naturschutzgebiet an der Neuendorfer Wiek sind zu finden unter: www.bund-mv.de Stichwort "Kein Kiesabbau im Naturschutzgebiet".