Politik der Widersprüche
BUND zur Koalitionsvereinbarung in Mecklenburg-Vorpommern: Überwiegend Fortführung der Konflikte im Bereich Landwirtschaft, Verkehr und Artenschutz / Defizite im Naturschutz auch an Meer und Küste / Fortsetzung des Moorschutzprogrammes umweltpolitischer Lichtblick. Mehr...

- Konstantin Gastmann / pixelio.de
Politik für die Umwelt mit CDU kaum zu machen
Inzwischen steht fest, dass die SPD mit der CDU Koalitionsverhandlungen aufnehmen will. Von ihnen hängt ab, welche Richtung die hiesige Klima-, Energie- und Umweltpolitik in den nächsten fünf Jahren einschlagen wird. Sollte die SPD nicht deutliche umweltpolitische Verbesserungen zum bestehenden Koalitionsvertrag erreichen, wäre die erneute Koalition mit der CDU für den Umweltschutz verschenkte Zeit. Die CDU wird hier keine Maßstäbe setzen. Die Partei schnitt im BUND-Umweltcheck der Parteien vor der Wahl am schlechtesten ab. Lesen Sie dessen vollständige Ergebnisse hier.
Fünf Jahre Regierungskoalition in M-V
Eine Bilanz der Landwirtschafts- und Umweltpolitik
Anlässlich der heutigen Bilanz aus fünf Jahren Regierungskoalition von CDU und SPD in Mecklenburg-Vorpommern bewertet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, die Umwelt- und Landwirtschaftspolitik des Landes. Mehr...
Entwurf für neues Landeswaldgesetz nur mangelhaft
BUND fordert verbindliche Vorgaben für ökologisch nachhaltige Waldwirtschaft
Den Entwurf der Landesregierung M-V für ein neues Landeswaldgesetz bewertet der BUND M-V mit "mangelhaft". Der Wald wird darin auch weiterhin vorrangig als Wirtschaftsfläche gesehen. Die Bedeutung des Waldes als Lebensraum für Tiere und Pflanzen kommt zu kurz. Außerdem fehlen konsequente Vorgaben für eine ökologisch nachhaltige Waldwirtschaft, welche die natürlichen Funktionen des Waldes erhält. Mehr...
Ämterfusion geht zu Lasten von Natur- und Umweltschutz
Mit der heute von der Landesregierung bestätigten Fusion der staatlichen Landwirtschafts- mit der Umweltverwaltung haben sich die Rahmenbedingungen für einen wirksamen Natur- und Umweltschutz im Land verschlechtert. Im Vergleich zu den Landwirtschafts- ressorts deutlich weniger Personal und keine gleichberechtigte Führungsriege lassen die behördlichen Naturschützer ins zweite Glied zurücktreten. Die Umweltpolitik von SPD und CDU dreht weiter ins Minus. Mehr...
Neue Naturschutz- und Wassergesetze verabschiedet
Baugebiete rücken weiter gegen Gewässer vor
Der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns hat heute neue Gesetze im Naturschutz und im Gewässerschutz gebilligt. Sie enthalten neben notwendigen Anpassungen an Bundesrecht einen darüber hinaus gehenden Abbau von bisherigen Standards. So wurde der von Bebauung freizuhaltende Schutzstreifen an Binnengewässern und an der Küste reduziert - nach Auffassung des BUND ein verheerender Schritt. Unsere Gewässer geraten damit weiter in Bedrängnis. Mehr...
Landesregierung schwächt Naturschutz
Verwaltungsreform und Landesnaturschutzgesetz in der Diskussion
BUND und NABU fordern Erhalt der staatlichen Umweltverwaltung
Derzeit wird in Mecklenburg-Vorpommern der Entwurf eines geänderten Landesnaturschutzgesetzes diskutiert, den die rot-schwarze Landesregierung vorgelegt hat. Mit ihm sollen zahlreiche bewährte und wirksame Naturschutzstandards beseitigt werden. Weiterhin möchte die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns bis zum Jahr 2011 eine Verwaltungsreform durchführen. Im Zuge der Reform soll es zu Veränderungen in der Aufgabenverteilung unter den Behörden des Landes, der Landkreise und Gemeinden kommen. Für die staatliche Umweltverwaltung sieht die Landesregierung dabei drastische Einschnitte vor. Der BUND hat sich wiederholt gegen die Pläne der Landesregierung ausgesprochen. Nach einer Anhörung am 8. Oktober 2009 vor dem Ausschuß für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz im Landtag zur geplanten Änderung des Landesnaturschutzgesetzes findet am 4. Dezember 2009 eine weitere Anhörung vor dem Innenausschuss des Landtages statt. Der BUND ist in diesen Fragen als Sachverständiger geladen und legt den Landtagsabgeordneten seine Position dar. Mehr...
Gemeinsame Position von BUND und NABU zur Reform der Umweltverwaltung in Mecklenburg-Vorpommern
Angriff auf staatlichen Naturschutz
Derzeit wird in Mecklenburg-Vorpommern der Entwurf eines geänderten Landesnaturschutzgesetzes diskutiert, den die rot-schwarze Landesregierung vorgelegt hat. Mit ihm sollen zahlreiche bewährte und wirksame Naturschutzstandards beseitigt werden. Weiterhin möchte die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns bis zum Jahr 2011 eine Verwaltungsreform durchführen. Im Zuge der Reform soll es zu Veränderungen in der Aufgabenverteilung unter den unterschiedlichen Behörden des Landes und der Landkreise und Gemeinden kommen.
Für die staatliche Umweltverwaltung sieht die Landesregierung dabei dramatische Einschnitte vor. So sollen die vier Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Ueckermünde aufgelöst und ihre Aufgaben teilweise auf die Landkreise und auf neu zu schaffende "Ämter für ländliche Räume" übertragen werden. Verbunden ist damit ein starker Stellenabbau. Der BUND Mecklenburg-Vorpommern sieht darin einen weiteren Schritt der seit Jahren andauernden Schwächung des staatlichen Naturschutzes in Mecklenburg-Vorpommern. Dies geht nun auch stark zu Lasten des ehrenamtlichen Naturschutzes, der gegen diesen Kurs der Landesregierung protestiert.
Pressemitteilung
Positionspapier zu Landesnaturschutzgesetz und Verwaltungsreform
Stellungnahme des BUND zum Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes
Mecklenburg-Vorpommern muss mehr für Erhalt der Buchenwälder tun
Ein erstmalig vorgelegtes „Schwarzbuch Wald“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist erhebliche Defizite in der deutschen Waldwirtschaft nach. In 15 Fallstudien aus elf Bundesländern werden u. a. Verstöße gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze und -richtlinien dokumentiert. Dazu gehören Kahlschläge, Fällungen wertvoller Altbaumbestände und Bodenschäden. Mehrfach wurde auch die Brut besonders geschützter Arten zerstört, was gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt.
Arndt Müller, Naturschutzexperte des BUND Mecklenburg-Vorpommern: "Mecklenburg-Vorpommern hat als Kernland der Buchenverbreitung eine besonders hohe Verantwortung für den Erhalt und die Entwicklung alter Buchenwälder, die zahlreichen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten. Deshalb fordern wir in Buchenwäldern einen Verzicht auf Kahlschläge und Bodenbearbeitung und die Ausdehnung von Gebieten, in denen auf eine Nutzung gänzlich verzichtet wird. Nur so können die besonders wertvollen Buchen-Altbestände entwickelt werden. Eine gewinnorientierte Übernutzung der Bestände muss ausgeschlossen werden." Mehr...















