BUND-Broschüre zu Ackerwildkräutern

Die jahrhundertelange extensive Bewirtschaftung der Wiesen und Felder durch den Menschen, ließ eine differenzierte und artenreiche Kulturlandschaft entstehen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch, führt die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft dazu, dass die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft rapide abnimmt. Heute steht jede zweite Ackerwildkrautart in mindestens einem Bundesland auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Die Broschüre des BUND soll Lust darauf machen, sich mit der heimischen Flora zu beschäftigen. Die Freude an der Vielfalt der Natur sowie das Wissen um die Schutzwürdigkeit und Schutzmöglichkeit der heimischen Flora stehen im Mittelpunkt dieses kleinen Führers zu den Ackerwildkräutern in Mecklenburg-Vorpommern.

"Bunte Vielfalt auf dem Acker in Mecklenburg-Vorpommern"

18. Januar 2012

Pflanzengift Clomazone wieder zugelassen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat Pestizide mit dem umstrittenen Wirkstoff Clomazone wieder zugelassen. Der BUND kritisiert die Entscheidung. Er fordert bei Pestiziden die Anwendung des Vorsorgeprinzips. Agrochemikalien müssten verboten werden, wenn es nachvollziehbare Hinweise auf deren gesundheitschädliche Wirkung gäbe. Im Sommer 2011 war es in Mecklenburg-Vorpommern zu vermehrten gesundheitlichen Beschwerden von Anwohnern jener Agrarflächen gekommen, die mit clomazonehaltigen Pestiziden besprüht worden waren. Mehr...

BUND gratuliert zum Umweltpreis des Landtages

„Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern“ waren das Thema des vom Landtag ausgeschriebenen Umweltpreises 2010/2011. Prämiert werden der Landwirtschaftsbetrieb Guter Heinrich GbR aus Jatznick-Waldeshöhe für seine Form der naturschutzgerechten Landwirtschaft und der Naturfotograf Jürgen Reich aus Bartenshagen für beeindruckende Fotodokumentationen der Natur Mecklenburg-Vorpommerns. Der BUND Mecklenburg-Vorpommern gratuliert den Preisträgern und lobt deren Engagement für eine naturschutzgerechte Landnutzung und den Artenschutz. Mehr...

Landesregierung versenkt Millionen im ländlichen Raum

Unnötiger ländlicher Straßen- und Wegebau entwertet Landschaften

Straßen- und Wegebau im ländlichen Raum erfolgt oftmals ohne Konzept, setzt zu oft auf teuren Asphalt und Beton und bezieht in der Planungsphase die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu wenig ein. Im Ergebnis einer Tagung zum "Ländlichen Wegebau" am 29.04. 2011 in Warin fordert der BUND die Konzentration der Wegebauförderung auf Kernwege mit hoher Verkehrsbedeutung. Damit lassen attraktive und naturnahe Landwege für den Naturtourismus bewahren. Mehr...

Hecken pflanzen gegen Bodenerosion - Wikiwoods.org macht es möglich

Unter Beteiligung des BUND Mecklenburg-Vorpommern fand am Wochenende in Sievertshagen (Landkreis Nordvorpommern) eine Pflanzaktion statt. Rund 30 Freiwillige waren dem Aufruf von "wikiwoods.org" gefolgt und setzten rund 500 Meter Hecke in die vorpommersche Agrarlandschaft. Die Bodenerosion, die am 8. April zum schweren Verkehrsunfall auf der A 19 bei Kavelstorf führte, hatte eine intensive Debatte über die Folgen ausgeräumter Agrarlandschaft in Gang gesetzt. Mit der Heckenpflanzung wurde kurzerhand ein ganz praktisches Zeichen gesetzt - Nachahmung dringend empfohlen. Mehr...

Winderosion von Böden - ein unterschätztes Problem

Am 8. April 2011 kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A 19. Wesentliche Ursache waren Verwehungen von Bodenpartikeln, verursacht durch Winderosion auf angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen. Seither wird zu Recht gefragt: Sind wir derartigen Ereignissen schutzlos ausgeliefert oder kann die Landwirtschaft dazu beitragen, dass unsere Böden dauerhaft vor Winderosion geschützt sind? Der BUND Mecklenburg-Vorpommern fasst seine Einschätzung in einem aktuellen Positionspapier zum Bodenschutz in der Landwirtschaft zusammen.

BUND-Positionspapier Winderosion

Der Weg durch das Naturschutzgebiet Schwingetal vor...
...und nach der Straßenbaumaßnahme.
13. Januar 2010

Ländlicher Wegebau verschlingt Millionen und schädigt Umwelt

Aus Anlass der Einweihung einer Gemeindeverbindungsstraße zwischen Trantow und Treuen (Landkreis Demmin) durch Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) kritisiert der BUND Mecklenburg-Vorpommern die generell mangelhafte Berücksichtigung der Naturschutzbelange im ländlichen Wegebau. Um den Interessen von Landwirtschaftsbetrieben mit ihrem hochtechnisierten Maschinenpark aber auch falsch verstandenen Anforderungen von Radtouristen an angeblich notwendige glatte Pisten zu genügen, verschwinden in Mecklenburg-Vorpommern hunderte Kilometer Feld- und Wiesenwege unter einer Asphalt- und Betondecke. Möglich werden diese Maßnahmen allein durch eine enorme finanzielle Förderung aus europäischen Finanztöpfen. Der Ausbau der Wege geht jedoch überwiegend an öffentlichen Interessen, wie dem Natur- und Landschaftsschutz, vorbei. So verläuft die nun ausgebaute Straße Trantow-Treuen mitten durch das Naturschutz- und FFH-Gebiet "Schwingetal und Peenewiesen bei Trantow". Mehr...



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