Bis 2015 ist nicht mehr viel Zeit
BUND bewertet die Gewässerpolitik der Landesregierung als unzureichend
Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen an der Küste, minimale Gewässerschutzstreifen in der Landwirtschaft, Boom bei Bootshäfen in sensiblen Uferzonen - verträgt sich all das mit dem Ziel, die Gewässer des Landes bis 2015 in einen guten ökologischen Zustand zu bringen? Minister Backhaus stellte heute den Zwischenbericht zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtline vor. Der BUND Mecklenburg-Vorpommern sieht großen Nachholbedarf. Mehr...
Blaualgenblüte hat Ursachen
Belastung unserer Gewässer mit Nährstoffen immer noch deutlich zu hoch
Seit mehreren Jahren vollzieht sich in jedem Sommer das gleiche Schauspiel. Seen Mecklenburg-Vorpommerns oder gar die Ostsee werden durch die fälschlicherweise als Blaualgenblüten bezeichneten Massen-entwicklungen von Cyanobakterien geplagt. So auch in diesen Tagen. Dies birgt zahlreiche Probleme. Cyanobakterien können für Mensch und Tier gefährlich sein. Sie produzieren Giftstoffe, die zu Magen-Darm-Beschwerden und zu allergischen Reaktionen, wie Hautreizungen oder Atemnot führen können - für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern eine Katastrophe.
Doch Cyanobakterien kommen nicht aus heiterem Himmel. Die Einträge von Nährstoffen in unsere Seen und Flüsse und letztlich in die Ostsee - insbesondere aus intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen - ist weiterhin hoch. Dadurch werden die gesundheitsschädlichen Bakterien gefördert.
Weitere Informationen über Cyanobakterien und darüber, was Sie als Wasserfreunde für saubere Gewässer tun können, erfahren Sie hier.









