Ostseepipeline Nordstream wird umweltverträglicher gebaut
Die Ostseepipeline wird nun wesentlich umweltverträglicher gebaut als ursprünglich geplant. Die Umweltorganisationen BUND und WWF konnten eine Reihe von entscheidenden ökologischen Nachbesserungen gegenüber der Nord Stream AG durchsetzen. Die Betreiber garantieren, zusätzliche Naturschutzmaßnahmen beim Bau der Erdgasleitung umzusetzen. Zudem werden die Gelder für Kompensationsmaßnahmen für Naturschutz und deren Unterhaltung um mehr als zehn Millionen Euro aufgestockt. Im Gegenzug stellen BUND und WWF die Rechtsverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss ein und verzichten damit auf einen möglichen Baustopp. Mehr...
Es ist vollbracht!
Das Projekt "Kohlekraftwerk Lubmin" ist Geschichte
Großer Jubel bei allen Kohlekraftwerksgegnern
10 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr bleiben uns erspart
Die vergangene Woche hatte es in sich. Nach Absage der geplanten Kohlekraftwerke in Mainz (Rheinland-Pfalz) und Dörpen (Niedersachsen) hat parallel zum Klimagipfel in Kopenhagen nun auch der dänische Energiekonzern DONG Energy das Projekt "Steinkohlekraftwerk Lubmin" eingestellt. Die letztlich doch überraschende Nachricht verbreitete sich am Freitag, dem 11.12.2009 wie ein Lauffeuer und löste bei allen Kraftwerksgegnern in Mecklenburg-Vorpommern und ihren Unterstützerinnen und Unterstützern großen Jubel aus. Klimaaktivisten aus Mecklenburg-Vorpommern, unter ihnen Mitarbeiter des BUND Mecklenburg-Vorpommern, befanden sich auf dem Weg nach Kopenhagen, um anlässlich des Weltklimagipfels für verbindliche internationale Vereinbarungen im Klimaschutz und gegen die Pläne von DONG Energy in Lubmin zu protestieren. Entscheidenden Anteil an diesem Rückzug hat die entschlossene und kontinuierliche Arbeit der Allianz "Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin" aus den Bürgerinitiativen Lubmin, Usedom, Greifswald, Rügen und den Umweltorganisationen BUND und WWF.
Mehr zum Widerstand gegen das Kraftwerksprojekt
"Großer Tag für eine ganze Region!"
Mit großer Freude und Erleichterung hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Mecklenburg-Vorpommern die heutige Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums gegen einen Luft-Boden-Schießplatz in der Kyritz-Ruppiner-Heide zur Kenntnis genommen.
Der Landesvorsitzende des BUND, Prof. Dr. Mathias Grünwald: "Dies ist ein großer Tag für eine ganze Region! Seit 17 Jahren kämpfen Umweltverbände, Bürgerinitiativen und Gemeinden gegen ein übermächtig wirkendes Vorhaben. Der BUND hatte für Mensch und Natur geklagt. Letztlich haben sich die Argumente, die für den Schutz der Menschen vor Ort und für die Natur sprechen, durchgesetzt. Damit ist der Weg frei für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung der wunderbaren Landschaft in der Grenzregion von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern."
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