So sieht der BUND in den zentralen BUGA-Projekten wie dem "Garten des 21. Jahrhunderts", die in erster Linie mit Betonästhetik wertvolle Biotope zerstören, unzeitgemäße Entwicklungen der Landschaftsarchitektur. In diesem Zusammenhang kritisiert der BUND, dass die Landesregierung, insbesondere das Umweltministerium, diese naturfeindliche Landschaftsgestaltung mit hohen Förderbeträgen unterstützt.
BUND-Naturschutzexperte Arndt Müller: "Wenn es in Zeiten zunehmenden Artenschwundes als 'chick' gelten kann, einen See mit natürlichen Uferzonen und zahlreichen streng geschützten Arten in ein betongefasstes Blumenbeet zu verwandeln und dies auch noch mit gewaltigen öffentlichen Mitteln gefördert wird, dann müssen wir dagegen massiv protestieren. Das Land Mecklenburg-Vorpommern darf nicht derart leichtfertig sein Naturerbe verspielen."
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Kritischer ARD-TV-Beitrag zum Thema Gartenschauen: hier