Schluss mit Bleivergiftungen durch die Jagd!
Minister Backhaus zögert weiterhin, bleifreie Munition als Pflicht im Jagdwesen unseres Bundeslandes einzuführen. In Deutschland verschießen Jäger pro Jahr rund 120.000 kg bleihaltige Geschosse. Der überwiegende Anteil verbleibt im Ökosystem. Als Folge kommt es seit vielen Jahren durch Bleivergiftung zu Todesfällen beispielsweise bei Seeadlern. Auch für uns Menschen bedeutet der Verzehr bleihaltigen Wildbrets eine direkte Gesundheitsgefährdung. BUND, NABU, ÖJV und der Förderverein des Nationalparks Müritz fordern nun in einem offenen Brief an den Minister, bleihaltige Munition zu verbieten. Mehr...
Jagd auf Rabenvögel ist vom Tisch
Erfolg für den Naturschutz: Rabenvögel dürfen in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin nicht bejagt werden! Die vom Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern geplante Änderung der Jagdzeitenverordnung sah auf Betreiben des Bauernverbandes die Möglichkeit vor, landesweit Elstern, Raben- und Nebelkrähen zu bejagen. Der BUND und andere Umweltverbände protestierten gegen diese vogelfeindliche Vorgehensweise, die nicht begründbar ist. In Fachgesprächen hatten selbst die Vertreter der Jägerschaft den Sinn der Maßnahmen bezweifelt. Der BUND dankte den Verantwortlichen im Ministerium für die Beratungskultur, in der alle Argumente offen diskutiert werden konnten.

- Foto: Ernst Rose /pixelio.de
Ministerium will Jagd auf Elstern und Krähen zulassen
BUND protestiert gegen geplanten Abschuss von Singvögeln
Mit dem Entwurf einer neuen Jagdzeitenverordnung plant das Landesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, die Jagd auf Elstern und Krähen (Raben- und Nebelkrähen) zuzulassen. Im Entwurf der Verordnung wird jedoch kein einziger Fakt dargelegt, der eine Jagd auf diese Arten rechtfertigen würde. Nach Auffassung des BUND Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich bei dem Entwurf um reine Lobbypolitik des politisch verantwortlichen Ministers Backhaus (SPD) im Interesse von Jagd- und Bauernverbänden. Protestieren Sie gegen dieses Vorgehen direkt beim Minister [E-Mail]. Mehr...








