Die Artenkundler verfügen über ein umfangreiches Fachwissen zu den unterschiedlichen Tier- und Pflanzengruppen und halfen den Schülern beim Bestimmen. Nach den Streifzügen durch die Natur wurden die Ergebnisse auf dem nahegelegenen Reiterhof gesammelt und ausgewertet. Außerdem haben die Exkursionsteilnehmerinnen die im Gelände noch nicht eindeutig bestimmten Arten mit Hilfe von Bestimmungsbüchern und Mikroskopen näher untersucht.
Das Kartieren von Arten ist ein wichtiges Instrument für den Naturschutz. Erst wenn man weiß, welche Arten in einem bestimmten Gebiet vorkommen, wird auch die Bedeutung dieses Landstrichs für die Erhaltung der Biodiversität deutlich. Dieses Wissen ist ein wichtiges und schlagkräftiges Argument, wenn es darum geht, diese Gebiete gegen anderweitige Interessen zu verteidigen. Neben der Bestimmung der höheren Pflanzen, Moose, Flechten, Insekten, Fische, Amphibien, Vögel und Säugetiere setzte sich eine Gruppe von Exkursionsteilnehmern insbesondere mit den Bodenlebewesen auseinander. Eine andere Gruppe vermaß das Gelände. Auch Umweltfaktoren spielten bei den Untersuchungen eine Rolle und wurden erfasst. Die Schüler konnten bei dem Projekt ihre biologische Fachkenntnis erweitern und viel über methodisches Arbeiten im Gelände lernen.