Online Protestaktion: Moorzerstörung stoppen, Torfabbau beenden!

"Klimagerechtigkeit jetzt" einfordern!

Noch immer werden Moore unter anderem für die Produktion von Blumenerde zerstört. 42 Prozent der in Deutschland abgebauten Torfe kommen aus Mecklenburg-Vorpommern. In acht Tagebauen in den Kreisen Nordwestmecklenburg, Bad Doberan, Nordvorpommern und Mecklenburg-Strelitz werden jährlich bis zu 120.000 Kubikmeter Torf gewonnen. Die Genehmigungen dafür erteilen das Bergamt Stralsund, die Forst- und die Naturschutzbehörden. Im Biosphärenreservat Schaalsee will die Firma Lübkes Nordtorf aktuell 29 Hektar Moorwald roden. Die Rostocker Humus & Erden GmbH hat für die nächsten Jahre die Fällung von 63 Hektar Moorwald im Naturschutzgebiet Göldenitzer Moor beantragt. Anschließend sollen die Moore weiter ausgetorft werden.


Protestieren Sie mit dem BUND Mecklenburg-Vorpommern gegen die fortlaufende Genehmigung der Moorzerstörung inbesondere im Biosphärenreservat Schaalsee und im Naturschutzgebiet Göldenitzer Moor. Unterzeichnen Sie folgendes Protestschreiben an Torfunternehmen und Genehmigungsbehörden!


Bitte klicken Sie auf den Button "Protestbrief unterzeichnen" unter dem Text des Schreibens. Anschließend werden Sie um die Eingabe Ihres Namens und Ihres Wohnortes gebeten. Auch können Sie eine persönliche Nachricht an die Behörden und Unternehmen hinzufügen.


Vielen Dank!

An die torfverarbeitenden Unternehmen und die Genehmigungsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich fordere einerseits Sie als torfverarbeitendes Unternehmen und andererseits Sie als Genehmigungsbehörde auf, den Abbau von Torf und damit die Zerstörung von Mooren in Mecklenburg-Vorpommern insbesondere im Biosphärenreservat Schaalsee und an weiteren sieben Standorten zu beenden!

Moore spielen unter anderem als Kohlenstoffspeicher im Naturhaushalt eine wichtige Rolle. Sie sind im naturnahen Zustand Orte hoher Biodiversität und Lebensraum einer spezialisierten Tier- und Pflanzenwelt. Auch die in Mecklenburg zu einem großen Teil durch Entwässerung beeinträchtigten Moore haben besseres verdient, als zu Blumenerde verarbeitet zu werden. Unser Bundesland betreibt eines der erfolgreichsten Moorschutzprogramme der Bundesrepublik. Auf tausenden Hektar Moor sind bereits positive Entwicklungen angestoßen worden. Mit dem Torfabbau einerseits und seiner Genehmigung andererseits wirken Sie diesen Bemühungen entgegen.

Die Argumentation, wonach in entwässerten Mooren erst durch den kompletten Abbau des Torfkörpers die Voraussetzungen für eine Revitalisierung der Moore geschaffen werden, ist absurd. Durch Wasserrückhalt ließe sich ein Torfwachstum einleiten, auch ohne den noch existierenden Torf komplett abzubauen.

Stellen Sie den Abbau und den Vertrieb von Torf ein! Torf lässt sich durch alternative Produkte, so beispielsweise im Gartenbau durch Komposterden ersetzen. Helfen Sie mit, die Moore auch ohne ihre Ausbeutung für die Zukunft zu erhalten und machen Sie sich nicht mitschuldig am Ende unter anderem der letzten Hochmoore Mecklenburgs.


Mit freundlichen Grüßen


Ihr Vorname Nachname, Ort
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