Allee des Jahres 2016 gesucht!

Unter dem Motto »Alleen verbinden« startete am 1. Mai der diesjährige Fotowettbewerb zur »Allee des Jahres«

Durch geänderte Richtlinien, die eine Neuanpflanzung und selbst das Bepflanzen von Lücken in den alten Alleen fast unmöglich machen, ist es besonders wichtig, die Aufmerksamkeit auf dieses wertvolle Natur- und Kulturgut zu lenken

Noch ziehen sich Alleen wie grüne Adern durch unsere Kulturlandschaft, verbinden bebautes Land und freie Natur, vernetzen in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gegenden wertvolle natürliche Lebensräume, verbinden Dörfer und Kulturdenkmäler. Eine Wanderung oder Radtour unter dem grünen Dach der Alleen ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Halten sie Ihr Motiv in Bildern fest. Die Besonderheit einer Allee kann sich in ihrer Geschichte, der Struktur oder Artenvielfalt ausprägen. Aus allen Motiven wird eine Jury die »Allee des Jahres« küren – und am 20. Oktober zum »Tag der Allee«  öffentlich präsentieren.

Schicken Sie uns also Ihr schönstes Foto (digital oder als Papierbild) mit einem kurzen Kommentar an

katharina.brueckmann@bund.net

oder an den BUND Mecklenburg-Vorpommern, Wismarsche Str. 152, 19053 Schwerin.

Kontakt-Telefon: (0385) 521339-0.

Einsendeschluss ist der 16. September. Mehr...

 

Allee des Jahres 2015

„Allee des Jahres 2015“ ist eine Eichenallee im Landkreis Verden in Niedersachsen zwischen Kirchlinteln und Kükenmoor. Das Siegerfoto von Antje Hansen-Käding aus Niedersachsen konnte sich gegen 170 weitere Vorschläge durchsetzen, die von einer Jury des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen des bundesweiten Fotowettbewerbs zur „Allee des Jahres“ gesichtet wurden. Mehr

weitere Informationen zu den Platzierten finden Sie unter www.allee-des-jahres.de

1. Platz: Antje Hansen-Käding
2. Platz: Dr. Wolfgang Schielke
3. Platz: Carmen Sommerfeld

Allee des Jahres 2014

Die „Allee des Jahres 2014“ ist eine Lindenallee in Mecklenburg-Vorpommern

Anlässlich des „Tages der Allee“ am  20. Oktober hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die „Allee des Jahres 2014“ gekürt. Aus den 139 Einsendungen eines bundesweiten Fotowettbewerbes wählte eine Jury eine Lindenallee zwischen Bisdorf und Batevitz im Landkreis Vorpommern-Rügen, fotografiert von Bernd Käding aus Wilhelmshaven.

Damit geht der Titel „Allee des Jahres“ zum dritten Mal in sieben Jahren nach Mecklenburg-Vorpommern. Mehr

weitere Informationen zu den Platzierten finden Sie unter www.allee-des-jahres.de

1. Preis: Bernd Käding
2. Preis: Markus Hunger
3. Preis: Claudia Eickschen
Foto: Thomas Ulrich

Die „Allee des Jahres 2013“ ist eine 150-jährige Lindenallee zwischen Augustdorf und Schlangen-Oesterholz am Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen.

Die Linden der Allee bieten durch ihre Blüten und die Höhlenbildung einer Vielzahl von Insekten, Fledermäusen und Vögeln einen perfekten Lebensraum. Die gepflasterte Straße führt durch einen Truppenübungsplatz. Die geringe Nutzung der Allee wirkt sich zusätzlich positiv auf die Artenvielfalt aus. Nach Einstellung der militärischen Nutzung soll das Gebiet in den künftigen Nationalpark Senne-Egge überführt werden.

Foto: Christian Wonitzki

Die hundertjährigen Lindenallee zwischen Densow und Annenwalde bei Templin in der Uckermark ist ein grüner Tunnel wie aus dem Bilderbuch. Seit die hundertjährige Allee 2006 gegen alle Widerstände asphaltiert wurde und ihr der Status der denkmalgeschützten Pflasterstraße abhanden kam, haben Alleenschützer sie besonders im Blick. Der Titel des Gewinnerbildes "Alleen machen Autos zu Zwergen" symbolisiere die eindrucksvolle Schönheit alter Alleen genauso wie ihre Funktion als Schadstofffilter und landschaftsprägende Elemente.

Foto: Klaus Michalek - stadtwind

Die Ahorn-Eschen-Allee im Ort Kremmen im Bundesland Brandenburg ist eine imposante Allee, die Mitte der 1920er Jahre angelegt wurde. Sie weist bis heute nur sehr wenige Lücken auf. Besonders diese Tatsache mache sie zu einem sehr seltenen Naturgut. Der alte Baumbestand bietet Lebensraum für viele Tierarten. Alleen-Paten schützen seit vielen Jahren die alten Ahorn- und Eschen-Bäume. 

Foto: Martina Pudert

Die Kastanienallee in Solzow bei Vipperow ist beispielhaft für alte Alleen im ländlichen Mecklenburg, die noch nicht dem Straßenbau zum Opfer gefallen sind. Mit ihrem mächtigen Blätterdach biete sie zwischen großen Agrarflächen Unterschlupf für zahlreiche Insekten und Vögel.

Allee des Jahres 2009: Birnbaumallee in Niedersachsen

Foto: Joachim Roemer

Die Birnbaumallee bei Bohnenburg im Amt Neuhaus an der Elbe ist beispielhaft für die Bedeutung alter Obstbaumalleen in der Kulturlandschaft. Sie sind Lebensraum vieler, teils bedrohter Tierarten und bestehen zumeist aus alten und widerstandsfähigen Obstsorten. Die weiße Baumblüte im Frühjahr ist ein besonderes Landschaftserlebnis.

 



Allee des Jahres 2008: Allee auf Rügen, Mecklenburg-Vorpommern

Foto: BUND

2008 wurde am 20. Oktober erstmals der "Tag der Allee" und dazugehörig die "Allee des Jahres" ausgerufen. Gewonnen hatte die Rügener Allee entlang der Kreisstraße RÜG 5 zwischen Silenz und Neuenkirchen. Die Allee zeichnet sich durch einen alten Bestand besonders schützenswerter Bäume aus. Rund tausend Bergahorn, Spitzahorn, Eschen und Linden, die meisten zwischen 80 und 100 Jahre alt, säumen die Kreisstraße. Seit dem Jahr 2000 kümmern sich Alleen-Paten mit großem Engagement um diese Allee.



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