EU-Landwirtschaft muss ökologischer werden
Nach monatelangen öffentlichen Diskussionen hat am 12.10.2011 der EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos seinen Entwurf für die EU-Agrarförderung ab 2014 vorgelegt. Nun ist das europäische Parlament am Zuge und muss die Vorschläge diskutieren. Die Dokumente finden Sie hier:
Vorschläge für die künftigen Vorschriften über Direktzahlungen
Vorschläge für die künftige Förderung der ländlichen Entwicklung
Vorschläge für die künftige Finanzierung, Verwaltung und Kontrolle der Förderung
Eine Bewertung der Vorschläge von EU-Agrarkommissar Ciolos durch den BUND-Bundesverband lesen Sie hier.
Das Statement des BUND Mecklenburg-Vorpommern zu den Vorschlägen von EU-Agrarkommissar Ciolos lesen Sie hier.
Keine EU-Fördermillionen für umweltschädliche Landwirtschaft!
Zahlreiche Untersuchungen belegen es unzweifelhaft: Hauptverursacher zahlreicher Umweltprobleme ist weiterhin die industrielle Landwirtschaft. Nitratbelastetes Grundwasser, Bodenerosion und Herbizide in Kleingewässern sind nur einige Beispiele für die Folgen, die unsere heutige Form der Landnutzung nach sich zieht. Dieser einst erdverbundene Wirtschaftszweig, der eigentlich in erster Linie gesunde Nahrungsmittel erzeugen will, tut dies schon lange auf Kosten unserer Umwelt und letztlich unserer eigenen Gesundheit. Die Verantwortung dafür tragen wir alle - insbesondere mit unserem Verbraucherverhalten, aber auch mit den politischen Entscheidungen, die wir mit unserer (Wahl-)Stimme befördern.
Ab 2014 wird die größte Position des europäischen Haushaltes, der milliardenschwere Agrartopf, neu verteilt. Der BUND tritt an der Seite seiner Partner für eine Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) ein, die eine ökologische Landnutzung fördert. An dieser Stelle können Sie sich über die Vorschläge der Umwelt- und Nutzerverbände informieren, mit denen sie diese Reform befördern wollen.
Gemeinsames Positionspapier der Verbände zur EU-Agrarpolitik ab 2014
"Die bessere Agrarpolitik" [externe Internetseite]
Situation der Vögel in der Agrarlandschaft
[Positionspapier der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft und des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten]
Monsanto auf mecklenburgisch
Einblicke in den Gentechniksumpf in Mecklenburg-Vorpommern
Der Gentechnikgegner und Buchautor Jörg Bergstedt aus Sassen (Hessen) kommt auf Einladung des BUND nach Mecklenburg. Mit seinem neuen Buch "Monsanto auf Deutsch" entlarvt er die Verflechtungen zwischen Behörden, Konzernen, Lobbyisten und Forschung im Bereich der Agrogentechnik, so wie sich sich besonders auch in Mecklenburg-Vorpommern darstellen. Bergstedt kommt nach Stellshagen, Güstrow und Schwerin. Seien Sie dabei! Mehr...
Petition für ein gentechnikfreies Mecklenburg-Vorpommern

- Percy Schmeiser am Amflorafeld
Wir wollen gentechnikfreie Landwirtschaft und gentechnikfreies Tierfutter! Wir wollen keine Steuergelder für Agro-Gentechnikforschung ausgeben! Mit dieser Petition fordern wir den Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern auf, sich für ein gentechnikfreies Mecklenburg-Vorpommern einzusetzen.
Die Petition wird fortgesetzt. Unterschriebene Listen bitte an die BUND-Landesgeschäftsstelle in 19053 Schwerin, Wismarsche Straße 152 zurücksenden.
Die Petition können Sie hier ansehen und drucken.
Einen Flyer zu Agro-Gentechnik und Gen-Food finden sie hier
BUND-Studie zum Ökolandbau in Mecklenburg-Vorpommern
Der BUND Landesverband Mecklenburg-Vorpommern stellt heute eine aktuelle Studie mit dem Titel: „Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer Erzeugnisse in Mecklenburg-Vorpommern“ vor. Erstmals wird darin auf 45 Seiten eine Gesamtschau des ökologischen Landbaues in Mecklenburg-Vorpommern von der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung über die Umstellung und Kontrolle bis hin zur Beratung, Forschung sowie zur Aus- und Weiterbildung dargestellt. Abschließend werden 14 Forderungen des BUND zur Entwicklung des Ökolandbaus in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Zur Studie
Landesweite Tagung zum Thema: "Leben, arbeiten und erholen im ländlichen Raum"
Auf der Tagung wurde die Situation des ländlichen Raumes dargestellt, insbesondere der Konflikt zwischen bestehenden agrarindustriellen Produktionsstrukturen mit großen gewerblichen Tierproduktionsanlagen, riesigen Bio-Energie-Parks und Agrogentechnik und der möglichen regionalen Entwicklung durch bäuerliche Landwirtschaft, Handwerk und nachhaltigen Tourismus. Die Tagungsmappe können Sie hier ansehen. Es wurden ebenfalls 7 Forderungen zur Entwicklung des ländlichen Raumes vorgestellt. Die Pressemitteilung dazu können Sie hier lesen.
BLITZ-Kolumne vom 26.07.2009 "Alles BIO, aber wann?"
Die konventionelle Landwirtschaft steckt in der Krise: die Milch ist zu billig und will Keiner haben. Schweine, Rinder und Mastgeflügel werden in riesige Mastanlagen gesperrt, um kostengünstig Fleisch zu produzieren. Das Getreide, das Obst und das Gemüse kann nur wachsen durch intensiven chemischen Pflanzenschutz- und Dünge-Mitteleinsatz. Die Agrogentechnik bedroht Imker und Bio-Bauern, denn es gibt kein gleichzeitiges Nebeneinander von Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.












