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30. August 2004

BUND klärt über Gen-food auf




Auf dem morgen stattfindenden
Gesundheitsmarkt in Schwerin will der BUND- Landesverband interessierte
Verbraucher zu den gesundheit-lichen Risiken gentechnisch veränderter
Lebensmittel (Gen-food) aufklären.
Dr. B. Roloff, Agrarexperte vom BUND erläutert: „Die möglichen Auswirkungen
gentechnisch veränderter Lebensmittel auf die Gesundheit sind nicht geklärt und
reichen von der Zunahme der Allergien, Antibiotikaresistenzen bis hin zu
Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wir wollen die Verbraucher für dieses Thema
sensibilisieren, informieren und Alternativen zum globalen Genfood-Markt
aufzeigen. Das sind zur Zeit sowohl unverarbeitete frische regionale Produkte
als auch ökologische Erzeugnisse aus dem Hof- oder Naturkostladen.“
„Die Gentechnik ist eine Risikotechnologie und gefährdet Arbeitsplätze im Land“
reagiert Dr. Roloff auf die technologiegläubigen Wunschgedanken des
Landwirtschaftsministers von dieser Woche. Die gentechnikfreie Wirtschaftsweise
der Biobauern und der Imker wird durch die Gentechnik akut gefährdet, denn es
gibt kein gleichzeitiges Nebeneinander von gentechnikfreier und
gentechnikhaltiger Landwirt-schaft (Koexistenz). Gentechnik ist auch nicht
allgegenwärtig, wie Backhaus behauptet, denn erst in vier Importprodukten wurde
Gen-Mais bzw. Gen-Soja mit über 0,9% gefunden und ausgewiesen.








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