Auf dem morgen stattfindenden Gesundheitsmarkt in Schwerin will der BUND- Landesverband interessierte Verbraucher zu den gesundheit-lichen Risiken gentechnisch veränderter Lebensmittel (Gen-food) aufklären. Dr. B. Roloff, Agrarexperte vom BUND erläutert: „Die möglichen Auswirkungen gentechnisch veränderter Lebensmittel auf die Gesundheit sind nicht geklärt und reichen von der Zunahme der Allergien, Antibiotikaresistenzen bis hin zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wir wollen die Verbraucher für dieses Thema sensibilisieren, informieren und Alternativen zum globalen Genfood-Markt aufzeigen. Das sind zur Zeit sowohl unverarbeitete frische regionale Produkte als auch ökologische Erzeugnisse aus dem Hof- oder Naturkostladen.“ „Die Gentechnik ist eine Risikotechnologie und gefährdet Arbeitsplätze im Land“ reagiert Dr. Roloff auf die technologiegläubigen Wunschgedanken des Landwirtschaftsministers von dieser Woche. Die gentechnikfreie Wirtschaftsweise der Biobauern und der Imker wird durch die Gentechnik akut gefährdet, denn es gibt kein gleichzeitiges Nebeneinander von gentechnikfreier und gentechnikhaltiger Landwirt-schaft (Koexistenz). Gentechnik ist auch nicht allgegenwärtig, wie Backhaus behauptet, denn erst in vier Importprodukten wurde Gen-Mais bzw. Gen-Soja mit über 0,9% gefunden und ausgewiesen.